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Zu den Artikeln "Leitartikel-SPD", "Wowi wirbt für Fest der Fetisch-Szene" und "Die EU und der Balkan als Baustellen" im Teckboten vom 31. August.

Die Befürchtung der Journalisten der Südwest Presse-Günter Hartwig und Detlev Ahlers muss ja mächtiggroß sein, das Ergebnis (über 60 Prozent Ja-Stimmen) der Telefonaktion des Nachrichtensenders NTV könne möglicherweise Rot-Grün doch noch auf die Überholspur bringen. Wie sonst wäre es zu erklären, dass diese genannten Artikel inhaltlich leer und rein hetzerisch gewiss nicht geeignet sind, ein eventuell schon gefasstes Wählerverhalten im Sinne von konservativem, einseitigem Journalistenmus zu verändern. Hier scheint vergessen zu werden, dass Pressefreiheit, im Übrigen eine besondere Errungenschaft, nicht taugt für politisch einseitige Informationen.

Auch war die Aussage von Bundeskanzler Schröder, Deutschland beteiligt sich nicht an einem Krieg gegen den Irak, erwähnt im Artikel "EU und der Balkan..." nach Meinung des größten Teils der Bevölkerung richtig und mutig. Jetzt nach Jahren und vor allem dem Verlust tausender Menschenleben die Aussage in Frage zu stellen, finde ich menschenverachtend.

Doch diesen Herren Journalisten ins Tagebuch geschrieben heißt: Solche Informationen aus der unters-ten Schublade sind nicht geeignet, Menschen, die auf korrekte Information aus der Tageszeitung angewiesen sind, das Leben zu erleichtern. Doch das Abo einer Tageszeitung kann man kündigen.

Walter Hartmann

Kirchheim, Armbruststraße

Entscheid fordert Hochachtung

Zum Artikel "Kein Kopftuch im Kindergarten" im Teckboten vom 23. August.Dem Bürgermeister der Stadt Ebersbach gebührt meine ganze Hochachtung, und ich hoffe, dass dieser Entscheid bundesweit Nachahmung findet!

Es geht hier nicht direkt um die Kopfbedeckung bei Ausübung einer Tätigkeit sondern einmal mehr um die Verkörperung des islamischen Hintergrundes. Das Tragen des Kopftuches beziehungsweise die Bedeckung des Kopfhaares wird jeder Muslimin bei Erreichung der Geschlechtsreife empfohlen aber auch der Koran spricht von keiner Zwangsauflegung in dieser Sicht.

Wir haben hier in der Bundesrepublik verschiedene Einheiten der islamischen Welt. Die Unterschiede in den Glaubensvorstellungen und der religiösen Praxis sind sehr vielfältig, ausgehend von den Ursprungsländern, sodass man eher eine Pluralform von Islam für diese religiöse Situation verwenden sollte.

Die andere Art der Präsenz des Islams in der Bundesrepublik zu beweisen liegt in der Provokation Einzelner. Diese Provokationen sind einmal mehr die Früchte der Koranschulen und der "Milli-Görus"-Bewegung.

Man muss im Falle der betroffenen Erzieherin ihre Aussage als völlig absurd bewerten, "dass sie die Heilung ihrer Tochter auf das Tragen des Kopftuches zurückführt". Dieses sektenähnliche Denken stellt ein hohes Risiko in der Erziehung und Entwicklung unserer Kinder dar und darf so nicht geduldet werden. Sie sollte sich einmal mehr gerade als Erzieherin mit dem Gedanken befassen, in einem Land zu leben mit christlicher Orientierung. Wer die Vorteile eines deutschen Passes und der deutschen Staatsangehörigkeit für sich in Anspruch nimmt, sollte sich nach unseren Werten richten, auch in der Erziehung unserer Kinder.

Kein islamisches Land würde es dulden, im Erziehungsberuf eine Christin mit dem Kreuzzeichen zu beschäftigen. Meine durchlebten Jahre in den Ländern des Islams haben mir immer wieder den Stempel des "Ungläubigen" aufgedrückt.

Volker Lechner

Kirchheim, Bosslerstraße

Die Redaktion nimmt eine sachliche Leserzuschrift, die sich auf eine Veröffentlichung in unserer Zeitung bezieht, gerne entgegen. Sie übernimmt dafür aber nur die presserechtliche Verantwortung und behält sich in jedem Fall Kürzungen vor. Leider können handschriftliche Manuskripte nicht berücksichtigt werden. Anonyme Briefe werden nicht veröffentlicht.