Lokales

Integration durchPartnerschaften

KIRCHHEIM Nach Ansicht des Integrationsausschusses sind Familienpartnerschaften ein ganz wichtiges Element der Integration. Das beweist die Geschichte vieler ausländischer Menschen, die dank enger Bindungen an hier lebende Menschen eine Heimat in Kirchheim gefunden haben, so zum Beispiel Hudda Chukri. Bei ihrer Geschichte, die in nebenstehendem Artikel ausführlich dargestellt ist, wird deutlich, wie wichtig familiäre Kontakte für den schulischen Erfolg, aber auch für die soziale Integration ausländischer Kinder und Jugendlicher sind.

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Das neue Projekt will nun gezielt Kontakte zwischen Familien deutscher und ausländischer Herkunft ermöglichen. Die Menschen treffen sich, besuchen sich und ziehen zu gemeinsamen Unternehmungen los. Dabei sollen echte "Partnerschaften" entstehen, nicht "Patenschaften". Eine Partnerschaft basiert, ebenso wie eine erfolgreiche Integration, auf gegenseitigem Interesse. Auf der Suche nach Gemeinsamkeiten müssen sich hier die Deutschen und die Migranten gleichermaßen anstrengen.

Ein wichtiger Aspekt beim neuen Integrationsprojekt ist die Motivation, die deutsche Sprache zu erlernen. Speziell Kinder begreifen, dass ihnen Sprachkenntnisse Welten eröffnen und den Weg zu Freundschaften ebnen. Bei funktionierenden Familienpartnerschaften haben sie die Möglichkeit, in der Freizeit deutsch zu sprechen. Doch es geht auch um die Vermittlung von Alltagskultur.

Auch deutsche Familien lernen durch derartige Kontakte eine neue Kultur kennen. Eine ganz andere Sicht der Dinge kann sich eröffnen. Integrationsausschuss und Stadt hoffen, dass das Projekt auf möglichst großes Interesse stößt.

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InfoWeitere Informationen erhalten interessierte Familien bei der Stadtverwaltung Kirchheim, Haus der Sozialen Dienste, Telefon 0 70 21/50 23 64.