Lokales

Interessant, aber auch erschreckend

Als Naturkatastrophen werden Erdbeben, Vulkanausbrüche, Tsunamis, Überschwemmungen, Taifune und Dürren/Hitzewellen bezeichnet. Ich habe das Thema "Naturkatastrophen" ausgewählt, da ich es für ein sehr interessantes, aber auch erschreckendes Thema halte, von dem fast täglich in der Zeitung berichtet wird.

Naturkatastrophen sind schrecklich, wenn man bedenkt, wie viele Menschenleben sie fordern und wie viel Elend sie über die Menschen bringen. Man kann nur hoffen, dass die Zahl der Naturkatastrophen wieder abnimmt, was jedoch unwahrscheinlich ist.

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Große KatastrophenSeit den 60er-Jahren hat sich die Zahl der großen Naturkatastrophen vervielfacht. Naturkatastrophen werden als "groß" bezeichnet, wenn sich die betroffenen Regionen nicht mehr selbst helfen können, sondern internationale Hilfe erforderlich ist. Das ist meist dann der Fall, wenn die Zahl der Todesopfer in die Tausende und die Zahl der Obdachlosen in die Hunderttausende geht.

Stürme und WindstärkenWenn große Luftmassen außer Kont-rolle geraten, entstehen Stürme. Als "Sturm" bezeichnet man einen starken Wind mit Windstärken zwischen 9 und 11 Bft (Beaufort-Skala). Diese Skala reicht von 0 bis 12 Bft. Stürme werden je nach Stärke und Auftreten als Orkane, Tornados, Windhosen, Tromben, Hurrikane, Taifune und Zyklone bezeichnet.

VulkaneVulkane sitzen meistens an den Plattenrändern. Zurzeit sind zirka 500 bis 600 Vulkane auf der ganzen Welt aktiv. Die Zahl der erloschenen Vulkane schätzt man auf 1 000. Bei einem Vulkanausbruch wird flüssiges Magma aus dem Vulkanschlot in einer Eruption freigegeben. Ausgetretenes Magma bezeichnet man als Lava.

ErdbebenErdbeben entstehen, wenn sich die Platten der Erdoberfläche aufeinander zu bewegen, sich reiben oder ruckartig lösen. Nach Angaben von Geologen werden jährlich zirka 20 000 Erdbeben registriert. Die Stärke eines Bebens wird auf der Richter-Skala gemessen.

Seebeben und TsunamisDurch ein Seebeben oder einen Vulkanausbruch kann sich ein Tsunami auslösen. Die Erschütterung wird durch das offene Meer weitergeleitet. Die Welle bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von bis zu 800 Kilometern pro Stunde fort. Zum Ufer wird die Welle abgebremst und wird immer höher. An der Küste bricht die Welle und erreicht eine Höhe von bis zu 30 Metern.

WarnsystemeVor Erdbeben selbst kann man nicht warnen, vor Tsunamis schon. Es hätten mit Sicherheit viele Menschenleben gerettet werden können, wenn ein Warnsystem vorhanden gewesen wäre.

Lisa Clauß,

Grund- und Hauptschule Weilheim