Lokales

Interesse an bürgerschaftlichem Engagement ist geweckt

Ein interessanter Gedankenaustausch ergab sich bei dem Stadtteiltreffen, zu dem das Haus der Sozialen Dienste, sowie Brückenhaus, Go-JEG, KiZ, evangelische und katholische Kirche Bewohner des "Dettinger Weges" eingeladen hatten.

KIRCHHEIM Fachkräfte der offenen Jugendarbeit und Bewohner trafen sich in der Teck-Realschule, um für den Pavillon am Rambouilletplatz das Konzept eines multifunktionalen Stadtteiltreffs zu erarbeiten. Nach Begrüßung durch Rektor Wörner und der Hinführung zum Thema durch Roland Böhringer, Leiter des Hauses der Sozialen Dienste, wurden zunächst Überlegungen der sozialen Dienste vorgestellt. Anschließend brachten auch noch Eltern und Jugendliche ihre Ideen ein.

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Der Treffpunkt im neuen Pavillon soll für alle Bewohner des Stadtteils zugänglich sein. Vorgesehen ist, im Pavillon ein Schülercafe an zwei Tagen von 12 bis 14 Uhr unter Leitung von CVJM und katholischer Kirche zu etablieren. An einem weiteren Tag wird die Teck-Realschule dieses Schülercafe betreiben.

Die Evangelische Gesamtkirchengemeinde plant ein Jugendcafe, das donnerstags von 18 bis 21 Uhr geöffnet sein soll. Die offene Jugendarbeit soll an zwei Mittagen oder Abenden durch Brückenhaus, KiZ und Go-JEG weitergeführt werden. Die Vorschläge von Eltern und Jugendlichen reichten von einem Frauentreff und Sonntagscafe, Hausaufgabenbetreuung und Treffpunkt nach sportlichen Aktivitäten bis hin zu Mutter-Kind-Gruppen und verschiedenen themenorientierten Veranstaltungen.

Eine Gruppe junger Erwachsener zeigte auch Interesse an dem Raum für ihre Freizeitgestaltung. Ein großer Wunsch der Jugendlichen war, dass der Pavillon abends und an den Wochenenden geöffnet sein soll. Darüber hinaus wurde deutlich, dass die Bürger einen Treffpunkt zur zwanglosen Begegnung suchen, um damit das Zusammengehörigkeitsgefühl im Stadtteil zu stärken.

Das nächste gemeinsame Arbeiten am Innenausbau des Pavillons findet heute und morgen statt unter Beteiligung von Jugendlichen und mit Anleitung von Fachkräften des städtischen Bauhofs und unter sozialpädagogischer Begleitung durch den Sozialen Dienst, das Brückenhaus, KiZ und Go-JEG. Ziel ist es, gemeinsam mit den Bürgern einen Treffpunkt zu gestalten, der ihnen die Möglichkeit einer breiten Identifikation mit ihrem Stadtteil bietet.

Dazu bedarf es noch vieler weiterer Stadtteilbewohner, die sich ganz praktisch mit ihren Fähigkeiten oder auch mit ihren Ideen einbringen. Wer sich noch beteiligen möchte, kann sich mit Bettina Rößler vom Sozialen Dienst unter der Rufnummer 0 70 21 / 50 23 55 in Verbindung setzen.

pm