Lokales

Jahresbestzeit für Fabienne Fritz

BERLIN Bei ihrem zweiten Start bei den deutschen Schwimmmeisterschaften in Berlin über 100 m Brust hat Fabienne Fritz (SSG Filder/Neckar/Teck) in 1.16,28 Minuten den sechsten Platz in ihrer Jahrgangsklasse erreicht. Schnellste war Natalie Krüger vom SV Heidelberg in 1.12,67 Minuten.

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Nach dem für sie enttäuschenden Scheitern im 200-m-Vorlauf am vergangenen Sonntag ("Da war ich schon traurig"), gelang der 17-Jährigen über die halbe Distanz eine neue persönliche Saisonbestzeit. "Gegenüber den süddeutschen Meisterschaften hat sie sich um rund 1,5 Sekunden gesteigert", freute sich Mama Margot, die Fabienne zusammen mit Ehemann Klaus begleitet hatte, am Mittwoch. "Das war eine tolle Atmosphäre hier", erzählte Margot Fritz am Telefon ihre Tochter war zu diesem Zeitpunkt schon wieder im Schwimmbecken: Bevor es am Mittwochmittag nach Hause Richtung Brucken ging, absolvierte Fabienne noch eine Trainingseinheit im Berliner Wasser. "Um in Form zu bleiben", wie Margot Fritz verriet.

Ihre Tochter sei unter dem Strich zufrieden mit dem Abschneiden bei den nationalen Titelkämpfen gewesen. "Über beide Distanzen war sie schneller als bei den Süddeutschen", sagte die Mutter, die beim Sightseeing vor allem vom neu errichteten Holocaust-Mahnmal beeindruckt war.

Fabiennes Teamkollege Viktor Knysch wurde in seinem Jahrgang (1987) Elfter über 50 m Freistil in der Zeit von 25,47 Sekunden die geforderte Pflichtzeit (25, 00) hatte er knapp verpasst. Über 100 m Freistil verbesserte er seine persönliche Bestzeit um mehr als eine halbe Sekunde, schlug nach 54,36 Sekunden an und wurde Zwölfter.

pet/sus