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Jedermann seiuntertan der Obrigkeit Zum ...

Jedermann seiuntertan der Obrigkeit

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Zum Artikel "Esslinger Landratsamt ist im Gespräch mit Bissinger "Homeschooling-Familie" Suche nach einer Lösung in Sachen Hausunterricht", im Teckboten vom 7. November:

Bibelgläubige Christen können ihre Kinder nicht von weltlichen Einflüssen fernhalten, später im Beruf kommen sie auch damit in Berührung.

Als Christen leben wir nicht auf einer Insel der Seligen. Nach Jesu Worten sollen wir Licht sein in dieser Welt. Das können schon gläubig erzogene Kinder in öffentlichen Schulen sein. Es gäbe sonst keine Schülerbibelkreise. Paulus schreibt im Römerbrief Kapitel 13,1 "Jedermann sei untertan der Obrigkeit".

Wenn es in unserer Stadt Schulpflicht gibt, haben sich auch Christen unterzuordnen. Bibelgläubige Eltern können sich nicht auf die Bibel berufen, wenn sie ihre Kinder selber unterrichten, damit sie ja nichts böses mitkriegen. Jesus hat seine Jünger auch nicht von weltlichen Einflüssen ferngehalten. Er sagte sogar: "Ich sende euch wie Schafe unter die Wölfe."

Ich möchte der Bissinger Familie sagen: Lassen Sie ihre Kinder in die Schule gehen, um deren Mitschülern etwas weiterzugeben von Jesus, dem Licht der Welt.

Elli Scharpf

Jesingen, Wannenweg

Ein Stück weitKundenservice

Zum Artikel "Wer suchet, der findet", im Teckboten vom 6. November:

Ob für Raucher oder Nichtraucher: Es ist nicht besonders schwierig, die neuen Abfallbehälter in der Kirchheimer Innenstadt zu finden; stehen diese doch teilweise direkt unter dem hellen Lichtkegel der ebenfalls neu installierten Halogenscheinwerfer. Ob sie an diesen Standorten wirklich in einem "guten Licht" stehen, möchte ich jedoch deutlich bezweifeln.

So ist es mir während meiner Einkaufstour anlässlich des "verkaufsoffenen Sonntags" wieder einmal unangenehm aufgefallen, dass die verfügbaren Abfallbehälter vielleicht noch zum Löschen einer Zigarette dienen können, jedoch keinerlei Platz für ein benütztes Taschentuch, Getränkebecher, Servietten etc. zur Verfügung stellen.

Die Müllhaufen, welche sich darunter gebildet haben, standen Dank der neuen Strahler "im besten Rampenlicht" und dies finde ich und sicher auch die Besucher unserer Stadt nun wirklich nicht einladend.

"Bittet, so wird euch gegeben" (aus dem selben Kapitel). Mein Vorschlag an die Verantwortlichen: an den Tagen mit erhöhtem Publikumsverkehr einige zusätzliche Müllbehälter aufstellen, oder die vorhandenen in kürzeren Zyklen entleeren. Dies trägt zu einem schöneren Stadtbild bei und ist auch ein Stück weit Kundenservice.

Jürgen Schambier

Kirchheim, Laubersberg

Die Redaktion nimmt eine sachliche Leserzuschrift, die sich auf eine Veröffentlichung in unserer Zeitung bezieht, gerne entgegen. Sie übernimmt dafür aber nur die presserechtliche Verantwortung und behält sich in jedem Fall Kürzungen vor. Leider können handschriftliche Manuskripte nicht berücksichtigt werden. Anonyme Briefe werden nicht veröffentlicht.