Lokales

Jesingen im Aufwind

Der TSV Jesingen ist weiter auf dem Vormarsch. Auch wenn es am Donnerstagabend ein hartes Stück Arbeit war, am Ende war der 2:1 (1:0)-Heimsieg gegen die SGEH verdient.

KIRCHHEIM Das Spiel begann ohne große Höhepunkte. Beide Mannschaften zollten sich gegenseitig Respekt und neutralisierten sich meist im Mittelfeld. Dadurch hatten beide Seiten viele Ballverluste zu verzeichnen. Ein erster Schuss von Jesingens Schäfer war kein Problem für den Gästetorhüter. Das Spiel plätscherte so dahin, bis nach einer halben Stunde wie aus heiterem Himmel die Jesinger Führung fiel. Ein langer Ball von Schleser auf Thon verwertete der Torjäger mit einem Heber über den herauslaufenden Torhüter zum 1:0.

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Bis zur Halbzeit kontrollierte der TSV dann das Spiel. Bezeichnenderweise bekamen die Hausherren erst nach 41 Minuten durch Aydin den ersten Schuss aufs eigene Tor. Nach dem Wechsel hatten zunächst die Gäste etwas mehr vom Spiel. Nach einem Eckball hatte Stumpe per Kopf eine gute Möglichkeit. Kurz darauf erlief sich Thon einen zu kurzen Rückpass, verfehlte das Tor aber um Haaresbreite. Die Gäste legten nochmals nach, konnten sich aber keine zwingende Torchance erspielen. Als Schweiger Thon mustergültig freispielte, fehlten wieder nur die berühmten Zentimeter zum Erfolg.

In dieser Phase versäumte es der TSV, den Sack zuzumachen. So blieb es weiterhin spannend. Aber bis auf einen Schuss von Dere ans Außennetz brachten die Gäste nichts zustande. Die Entscheidung fiel dann eine Minute vor Spielende: Kühnel passte auf Thon und der überlistete mit einem Schuss vom Strafraumeck SGEH-Keeper Laderer zum 2:0. Der Anschlusstreffer von Stumpe in der Nachspielzeit per Freistoß war nur noch Ergebniskosmetik.

Nach Spielende waren sich beide Trainer einig, dass der Jesinger Sieg verdient war. TSV-Trainer Klaus Müller war nur das Gegentor ein Dorn im Auge. Sein Pendant Michael Pflüger gestand dem Gastgeber die größere Cleverness zu.

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