Lokales

Jubiläums-Schau im Kornhaus

Das große Jubiläum will der Teckbote vor allem mit jenen feiern, die zum Erfolg der Heimatzeitung den größten Beitrag leisten: mit seinen täglich fast 50 000 Lesern. Sie alle sind eingeladen, während der nächsten drei Wochen die kostenlose Ausstellung im Kornhaus zu besichtigen.

KIRCHHEIM Die Schau auf zwei Stockwerken im Kirchheimer Kornhaus stellt nicht nur die Geschichte

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@O:1801F710.EPSdes Teckboten dar, sondern beleuchtet die Entwicklung des Pressewesens von den Anfängen bis zur Gegenwart. Senior-Chef Dr. Claus Gottlieb und Teckboten-Mitarbeiter Klaus Hirtreiter haben in aussagekräftigen Exponaten Meilensteine der Firmengeschichte zusammengetragen und mit viel Liebe zum Detail die lokale Pressegeschichte ins rechte Licht gesetzt.

Fast in Gutenbergs Zeiten zurückversetzt fühlt sich der Besucher im Erdgeschoss: Alte Setz- und Druckmaschinen scheinen nur darauf zu warten, wieder zum Einsatz zu kommen. Viele der Giganten aus der Frühgeschichte der Drucktechnik stammen aus dem Fundus des Verlegers Horst Reichert aus Kornwestheim.

Der Geruch von Druckerschwärze zog bereits am gestrigen Sonntag durchs Kornhaus, als zwei stilecht gewandete Jünger Gutenbergs eine der Maschinen fachkundig in Betrieb nahmen: Die Schriftsetzer Roland Boss und Karl Stolz, beide langjährige Teckboten-Mitarbeiter, werden während des weiteren Verlaufs der Ausstellung immer wieder die Kunst des Druckens in den Jahrzehnten vor dem PC-Zeitalter im Kornhaus vorführen.

Informative Schautafeln und viele historische Fotos bringen dem Betrachter die Geschichte des Teckboten nahe, eingebettet in die Geschichte der Stadt und des Landes. Wie Zeitungsproduktion im Hightech-Zeitalter funktioniert, darüber informiert ein aktueller Film über den Teckboten, der im Obergeschoss angeschaut werden kann.

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INFODie Ausstellung zum 175-jährigen Jubiläum des Teckboten ist bis zum 11. Februar zu den üblichen Öffnungszeiten des Kornhauses zu besichtigen: dienstags von 14 bis 17 Uhr, mittwochs, donnerstags und freitags von 10 bis 12 und von 14 bis 17 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr. Interessenten für Führungen können sich bei Margarete Maschek melden unter der Telefonnummer 0 70 21/97 50-10.