Lokales

"Jubiläumstörn"

Am 7. August 1996 starteten zum ersten Mal Radler des Bürgerbüros mit vierunddreißig Teilnehmern unter der Regie von Sabine Retter und Margot Ziegler zu einer ganztägigen Tour. Ziel war die Landeshauptstadt. In diesem Jahr jährte sich das Ereignis zum zehnten Mal.

KIRCHHEIM Das "Zehnjährige" war ein Grund, mit der mittlerweile im Bürgerbüro fest verankerten Dienstagsradlergruppe einen Jubiläumstörn auf den Tag genau durchzuführen. Angeführt von den erfahrenen Radlerdamen, folgten dreizehn aktive Radfahrer der vor zehn Jahren gelegten Spur. Während zwölf der Teilnehmer der jüngeren Seniorengeneration angehörten und zum damaligen Zeitpunkt noch fest im Wirtschaftsprozess eingespannt waren, erfreute sich Kurt Höfer als Veteran, bei fast identischer Wetterlage wie damals, die Erinnerungen der ersten Radtour heuer neu erleben zu können.

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Vom Ziegelwasen, als etabliertem Startplatz für alle Bürgerbüro-Radtouren, ging es bei angenehmer Temperatur, wechselhafter Bewölkung und zunehmenden Sonnenlichtblicken, entlang der Lauter über Wendlingen, den Wangenhöfen auf Köngener Gemarkung ins Körschtal. Vorbei an Kleinhohenheim führte die Radwegmagistrale durch Degerloch, um über eine zunächst in dichtem Wald und danach auf Asphalt abwärts führende Steilstrecke ins turbulente Zentrum der Landeshauptstadt zu gelangen.

Nach einer erholsamen Mittagspause strampelte die Truppe in Gänsemarschformation durch den Stuttgarter Schlossgarten und glitt dann am rechten Neckarufer entlang nach Hause. Genau wie vor zehn Jahren endete die Jubiläumstour nach acht Stunden auf dem Ziegelwasen. Die Tachometer registrierten eine Streckenlänge von vierundsiebzig Kilometern.

Für Kurt Höfer, den Grandsenior, und für die Routenführerinnen wares immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis, den neugierigen Jungsenioren den Streckenverlauf zu kommentieren und dabei auf Veränderungen an einzelnen Orten aufmerksam zu machen, die sich im vergangenen Jahrzehnt ergeben haben.

pm