Lokales

Jüngere fehlen

Die jüngste Jahresversammlung des Verschönerungsvereins Kircheim fand unter geringer Beteiligung der Mitglieder in der Gaststätte Waldhorn statt. Und dies, obwohl über erfreuliche Vorhaben berichtet werden konnte.

KIRCHHEIM Endlich kann die zerstörte Alemannenstele am Ziegelwasen wieder hergestellt werden und bis zum Jahresende hofft der Verein auf Vollzug, denn der nördliche Stadtausgang bedarf nach der Erneuerung des Parkplatzes Ziegelwasen weiterer Verbesserungen. Der Standort der Stele soll nach Möglichkeit und nach Rücksprache mit der Stadt, Richtung Süden wegen der besseren Wirkung verschoben werden.

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Ein ganz wichtiger Punkt war die Vorbereitung zum huntertjährigen Bestehen der Alleenschule im Jahr 2009, denn der Verein möchte den historischen Jugendstilzustand der Fassade wieder herstellen, denn für die unter Denkmalschutz stehende Schule wäre das von überregionaler Bedeutung und ein weiterer Anziehungspunkt für die Stadt Kirchheim. Wegen der nicht einfachen Finanzierung soll ein Förderverein gegründet werden.

Der Vorsitzende Hans-Jürgen Lamprecht konnte dann weiter berichten, dass das Heimkehrer-Denkmal am Wasserturm gereinigt und verbessert wurde, wenn auch die Ausholzung der Umgebung noch fehle.

Erfreulich war auch noch zu hören, dass die Aussichtsplatte Würstlesberg endlich seit Jahren die gewünschte Freistellung erfahren hat, sodass jetzt für die Bevölkerung eine lohnende Aussicht vorhanden ist. Während der Versammlung wurden noch einige andere Punkte besprochen, wozu unter anderem die Erneuerung der Marktstraßenbeleuchtung ebenso zählt wie die Pflege der Ausleger und Gebäudetafeln, an deren Erweiterung und Pflege ständig gearbeitet wird. So wird demnächst auch die Hinweistafel für Professor Pfleiderer, den bedeutenden Mathematiker und Physiker, in der Kornstraße angebracht werden.

Kassier Richard Rauscher konnte einen erfreulichen Kassenbericht vorlegen, denn ohne die zahlreichen Spenden könnte der Verein längst nicht so viele Vorhaben angehen.

Nach zwei Stunden war die Versammlung mit überwiegend älteren Menschen beendet und für den Vorsitzenden ist es sehr bedauerlich, dass dem nunmehr 150 Jahre alten Verein keine jüngeren Menschen eine Mitarbeit zum Wohle der Stadt angedeihen lassen.

pm