Lokales

Jugendrat fordert engere Kooperation

Kirchheim. Als Vertreter des Kirchheimer Jugendrats nutzte Frieder Schumann die Haushaltsrede als Gelegenheit, auf die Arbeit seines Gremiums in den vergangenen beiden Jahren zurückzublicken. Der Jugendrat habe ein Volleyballturnier im Freibad veranstaltet, die Erweiterung des Skateparks und die künstlerische Gestaltung der Bahnhofunterführung initiiert sowie ein eigenes Büro eingerichtet. Allerdings habe der Jugendrat nicht alles erreicht, was er sich vorgenommen hatte. Weder habe das Gremium aktiv in der Stadtpolitik mitmischen können noch sei es gelungen, andere Jugendliche zu politisieren.

Die Gemeinderatsmitglieder forderte Frieder Schumann auf, enger mit dem Jugendrat zu kooperieren. Die bloße Existenz eines Jugendrats solle dem Gemeinderat noch keinen Anlass dazu geben, „sich in Sachen Jugendpolitik zurückzulehnen“. Für den Jugendrat 2009 würden 35 Jugendliche kandidieren. Frieder Schumann wünschte sich für das neue Gremium den Kooperationswillen von Rat und Verwaltung. Als Möglichkeit für mehr Beteiligung regte er außerdem eine Neuauflage der „Zukunftswerkstatt“ an. vol

,,,,,;1. Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche ausbauen, beispielsweise im „Sportpark Lindach“

,,,,,;2. Kommunalen Lernmittelfonds für bedürftige Schüler einrichten

,,,,,;3. Eintrittspreise für Kinder und Jugendliche niedrig halten, insbesondere im Freibad

,,,,,;4. Zweites Beachvolleyballfeld im Freibad

,,,,,;5. „Finanzspritze“ für die Musikschule

,,,,,;6. Den neu zu wählenden Jugendrat in alle Entscheidungen zu jugendrelevanten Themen einbeziehen

,,,,,;7. Mittel für das Projekt „Jugendstadtplan“ gegebenenfalls in die Amtszeit des neuen Jugendrats übertragen

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