Lokales

Kalkbrennen ein historisches Handwerk

BEUREN Im Freilichtmuseum des Landkreises Esslingen in Beuren steht der Nachbau eines bäuerlichen Kalkofens. Solche Brennöfen wurden seit dem Mittelalter teilweise noch bis ins 20. Jahrhundert verwendet. In einer Sonderführung am Samstag, 24. September, um 15 Uhr wird der ehemalige Museumsarchitekt Günter Mann Wissenswertes über das Kalkbrennen berichten.

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Mit Bildern wird über eine Kalkbrennaktion im Freilichtmuseum in das Thema eingeführt und die Tätigkeit des Kalkbrennens sowie die Funktionsweise des Beurener Kalkofens dargestellt. Im Kalkofen wird mit Holz als Brennstoff aus Kalksteinen Branntkalk gewonnen. Branntkalk oder Stückkalk wurde beispielsweise am Bau, in der Industrie oder in der Landwirtschaft weiterverarbeitet.

Günter Mann wird neben dem Ablauf des Brennens und des Löschens zudem auch über die Verwendung des holzgebrannten Kalks, vor allem in der heutigen Denkmalpflege, berichten. Dabei werden auch Materialproben gezeigt und der Löschvorgang "in kleiner Dosis" vorgeführt. Die Führung beginnt um 15 Uhr im Vortragsraum des Rathauses aus Walddorfhäslach und wird am Kalkofen fortgesetzt.

Die Teilnahme an der Führung über das Kalkbrennen ist im Eintrittspreis enthalten.

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