Lokales

Kamelreiten war der absolute Hit

Einen richtig heißen Tag hatten sich die Schlierbacher Senioren der Begegnungsstätte Farrenstall bei ihrem Jahresausflug ausgesucht, zu Tieren, denen diese Temperaturen nicht ganz fremd sind, galt doch der Besuch dem Kamelhof Rotfelden im Schwarzwald.

SCHLIERBACH Namens des sogenannten "Dreigestirns" begrüßte Emilie Ambach die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und dabei besonders Schlierbachs Bürgermeister Paul Schmid, der dem Leitungsteam dankte für dessen selbstlose Arbeit in Sachen Organisation.

Anzeige

In zügiger Fahrt ging es über Stuttgart, Herrenberg dem Schwarzwald entgegen zum ersten Halt in Herzogsweiler zu einer Schinkenräucherei. Ausführlich wurde dort den Gästen erläutert, wie der originale Schwarzwälder Schinken seine eigene Note bekommt. Natürlich war auch Gelegenheit, diesen zu kosten und die Einkaufsmöglichkeit wurde rege genutzt.

Entlang dem Nagold-Stausee, wo ein kurzer Halt eingelegt wurde, ging es in eines der schönsten Seitentäler des Nordschwarzwalds, dem Zinsbachtal. In der idyllisch gelegenen "Zinsbachstube" wurde auf schattiger Terrasse Mittagsrast gehalten, ehe der Bus dann Rotfelden ansteuerte. Seit einigen Jahren schon betreibt dort Wilhelm Breitling seinen Kamelhof mit über 70 Kamelen, Dromedaren und Lamas, die dort in artgerechter Haltung leben.

Der Besitzer informierte umfassend über die Lebensweise seiner Tiere und eine Audiovisionsschau untermalte dies. Die Tiere durften auch gefüttert und gestreichelt werden, wobei ein gerade zwei Tages altes Kamelbaby die besondere Aufmerksamkeit erregte. Im Freien ist ein Parcours zum Reiten angelegt, wobei selbst sich der Bürgermeister nebst einer 75-jährigen Seniorin auf dem Kamelrücken wohl fühlte.

In einer nahegelegenen Gaststätte hatten die Ausflügler dann Gelegenheit, sich wieder zu erfrischen, ehe die Heimfahrt angetreten wurde. Durch das schöne Nagoldtal ging es dann über Calw, Bad Liebenzell und Weil der Stadt zur Autobahn bei Leonberg und Bürgermeister Paul Schmid oblag es, Dank zu sagen an Emilie Ambach für deren exakte Vorbereitung der Tour und an den "königlich-bayrischen" Busfahrer Hermann Froschauer für seine stets umsichtige und sichere Fahrweise.

ll