Lokales

Kampf mit dem Wetter

LÜSSE Trotz wechselhaftem Wetter konnte bei den Deutschen Segelflugmeisterschaften in Lüsse an acht Wertungstagen geflogen werden. Die 97 Teilnehmer legten zusammen genommen eine Strecke von etwa 175 000 Kilometern zurück, wobei an thermisch aktiven Tagen Aufgaben bis zu 500 km bewältigt wurden.

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Am letzten Wertungstag herrschten äußerst schwierige Wetterbedingungen. Dennoch bewältigten die Teilnehmer trotz dicht aufeinander folgender Schauer Strecken von 150 km und mehr. Sie erreichten dabei Durchschnittsgeschwindigkeiten von über 125 km/h und landeten in ein aufziehendes Gewitter hinein.

Den ersten Platz unter 29 Teilnehmern in der Offenen Klasse belegt der Vizeweltmeister Michael Sommer (ASW 22) aus Kleinostheim. Auf Platz zwei der ehemalige Vize-Weltmeister Uli Schwenk (eta) aus Münsingen und auf Platz drei Markus Frank (Nimbus 4) aus Bietigheim.

In der 18-m-Klasse siegte der ehemalige Vize-Weltmeister Holger Back (LS 10) aus Weilheim/Bayern. Platz zwei belegte Jürgen Schuster (Ventus 2) aus Dittenheim, Platz drei Armin Behrendt (LAK 17) aus Hohentann. Hier gab es 28 Teilnehmer.

Auf die vorderen Plätze hatten nur die Piloten eine Chance, die trotz stark wechselhafter Wetterbedingungen jeden Wertungstag fehlerfrei absolvieren konnten. Dabei mussten häufig Regenschauer umflogen und gegen starken Gegenwind angekämpft werden. An zwei Tagen landeten fast alle Piloten außen oder mussten ihre Klapptriebwerke zünden, um nach Lüsse heimzukehren.

Für den austragenden Verein, den FCC Berlin, war die deutsche Meisterschaft die Generalprobe für die Weltmeisterschaft, die 2008 dort stattfinden wird.

sma