Lokales

Kein Auftakt nach Maß: Die "Rübholzer" verlieren zwei Mal mit 2:3

KIRCHHEIM Die Regionalliga-Luftpistolenschützen des TSV Ötlingen 2 mussten sich im Einzel gegen die Mitfavoriten um die Meisterschaft, den SV Willmandingen mit 2:3 geschlagen geben. Auch gegen die SGi Ludwigsburg wurden die Mannschaftspunkte verschenkt (2:3).

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Gegen Willmandingen musste der für Ötlingen an Position eins startende Borys Graytser gegen den österreichischen Nationalmannschaftsschützen Wolfgang Psenner antreten. Seine Klasse zeigte Psenner in Serien von 93 und 95 Ringen bereits zur Hälfte der Begegnung und somit einer Führung von drei Ringen. Auch wenn der Ötlinger versuchte, sich mit 95 und 99 Ringen in den beiden folgenden Serien an den Österreicher heranzuarbeiten, konnte er nichts gegen die zweimal 99 Ringe in den abschließenden Serien von Psenner ausrichten. Trotz seines guten Ergebnisses von 379 Ringen musste er Psenner mit 386 Ringen den Einzelpunkt überlassen.

Der Willmandinger Jürgen Flad startete mit 92 Ringen. Sein Ötlinger Gegner Jörg Kobarg lag zwei Ringe zurück. In der zweiten Serie dann brachten 88 gegen 95 Ringe Kobarg in Führung. Nach weiteren guten Serien von 98 und 92 Ringen sicherte er sich einen 375:366-Ringe-Erfolg.

Roland Preissler hatte gegen den Willmandinger Bernd Alber, der nach 20 Schuss mit 189:182 Ringen führte, einen schweren Stand. Diesen Rückstand konnte Preissler nicht mehr aufholen. Auch die 97 Ringe der dritten Serie und 91 Ringe im letzten Durchgang, konnten die 370:375-Niederlage nicht verhindern.

Der Ötlinger Rainer Bachmaier legte gegen Marco Deh mit 91 und 96 Ringen gleich deutlich vor. Die folgenden Serien mit 89 und 92 Ringen reichten ihm zu einem 368:361-Ringe-Sieg.

An Position fünf startete für Ötlingen Susi Horvat, die mit 86 Ringen ihre Chance gegen Jochen Möck nicht nutzen konnte. Dieser lag nach zwanzig Schuss bereits mit 187 Ringen gegen Horvats 181 Ringe in Führung und gab diese bis zum Ende der Partie nicht mehr ab. Mit 377:368 Ringen gab es hier einen deutlichen Erfolg des Willmandingers. Die Schützen des SV Willmandingen konnten sich mit diesem 3:2-Sieg die ersten zwei Mannschaftspunkte in der diesjährigen Meisterschaftsrunde sichern. In der zweiten Begegnung des Vormittags besiegte der SV Altheim-Waldhausen die zweite Mannschaft der SGI Ludwigsburg mit ebenfalls 3:2 Punkten.

Im letzten Wettkampf des Wochenendes ging es für die Ötlinger Schützen um die ersten Mannschaftspunkte. Graytser lag gegen Schulz bereits nach zwanzig Schuss mit sechs Ringen in Führung. Am Ende gewann er seinen Wettkampf souverän mit 380:364 Ringen. Die beste Ötlinger Leistung lieferte Jörg Kobarg mit 384 Ringen gegen Martin Böttger mit 369 Ringen. Eckard Zeiser hatte gegen den ehemaligen Heidelberger Bundesligaschützen Alexander Riedl von Anfang an keine Chance, der sicher mit dem Ergebnis von 384:356 Ringen gewann. Damit stand es 2:1 in den Einzelpunkten für Ötlingen. Susi Horvat fand erneut zu keiner Leistungssteigerung. Mit 367 Ringen musste sie sich den 375 Ringen von Reinhard Zintel beugen.

Zunächst sah es nach einem Ötlinger 3:2-Erfolg aus, da Roland Preissler noch nach drei Durchgängen mit sechs Ringen Vorsprung gegen Julia Hochmuth führte. Seine letzte Serie konnte er nur mit 86 Ringen beenden. Hochmuth schoss 93 Ringe in ihrer letzten Serie und gewann mit sieben Ringen Vorsprung. So gingen mit dem letzten Schuss des Tages weitere wichtige Mannschaftspunkte für die zweite Ötlinger Luftpistolenmannschaft verloren.

Für die vorderen Plätze in der Regionalliga Süd-West müssen die Ötlinger die kommenden Wettkämpfe gewinnen.

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