Lokales

Kein technischer Defekt

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei und der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen haben erste Ergebnisse gebracht: Nach derzeitigem Ermittlungsstand muss davon ausgegangen werden, dass der Unfall keine technische Ursache hatte. Allerdings ist noch unklar, was zum Absturz des Rettungshubschraubers geführt hat.

WEILHEIM Wie berichtet, war der Hubschrauber am vergangenen Mittwoch bei Weilheim abgestürzt. Dabei wurden der 47-jährige Pilot, ein 51-jähriger Arzt, ein 44-jähriger Rettungssanitäter und eine 28-jährige Patientin getötet. Die Besatzung war auf dem Weg von Gerlingen nach München, um die 28-jährige Frau dort in eine Klinik zu bringen.

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Die Untersuchungen an der verunglückten Maschine haben bisher keine Anhaltspunkte für eine technische Unfallursache ergeben. Demnach gehen die Ermittler der Esslinger Kriminalpolizei und der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen derzeit davon aus, dass eine technische Ursache mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann.

Am vergangenen Wochenende sind die sterblichen Überreste aller vier Insassen von Gerichtsmedizinern obduziert worden. In den nächsten Tagen werden die bereits begonnenen chemischen und toxikologischen Untersuchungen fortgesetzt. Erst danach ist mit weiteren Ergebnissen zu rechnen.

lp