Lokales

Keine Erholung

Den Handwerksbetrieben in der Region Stuttgart brachte das zweite Quartal 2005 eine leichte Erholung bei den Auftragseingängen. Zu diesem Ergebnis kam eine repräsentative Umfrage der Handwerkskammer Region Stuttgart.

STUTTGART Insgesamt liegt das Halbjahresergebnis 2005 für das Handwerk in Stuttgart, den Landkreisen Ludwigsburg, Böblingen, dem Rems-Murr-Kreis, Esslingen und Göppingen um etwas mehr als einem Prozent unter den Vergleichszahlen des Vorjahres. Insbesondere die Privatkundschaft schiebt seit Monaten notwendige Investitions- oder Kaufentscheidungen vor sich her. Diese deutliche Zurückhaltung im Konsum sowie im Investitionsbereich der privaten Haushalte drückt auf die Geschäftslage bei den knapp 28 000 Handwerksbetrieben in der Region Stuttgart.

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Zur Jahresmitte hat sich der durchschnittliche Auftragsbestand bei den befragten Betrieben gegenüber dem Vorquartal von 5,5 auf gut sechs Wo-chen verbessert. Damit hat sich diedurchschnittliche Betriebsauslastung von 67 Prozent Ende März auf gut 73 Prozent zum Ende des Monats Juni leicht verbessert. Aber nach wie vor sind erhebliche Unterschiede innerhalb der Handwerksbranchen feststellbar. Nach wie vor unbefriedigend ist die Bereitschaft zu Betriebsinvestitionen. Lediglich 18 Prozent der Betriebe haben im zweiten Quartal investiert, gut 62 Prozent haben in den vergangenen drei Monaten nicht investiert. Bei den Erwartungen für das dritte Quartal sind die Betriebsinhaber zurückhaltend. Über die Hälfte glaubt, dass sich an ihrer betrieblichen Situation nichts ändern wird.

pm