Lokales

Keine Masernhäufung im Kreis

Kreis Esslingen. Im Landkreis Esslingen sind bislang nicht auffallend mehr Menschen an Masern erkrankt. Auch wenn in Baden-Württemberg im Gefolge eines gehäuften Auftretens von Masernerkrankungen in der Schweiz seit Jahresbeginn schon 41 Masernerkrankungen, verteilt auf zehn verschiedene Landkreise gemeldet wurden, blieb der Landkreis Esslingen, entgegen anders lautender aktueller Meldungen, bislang noch verschont. „Wir hatten dieses Jahr noch keine entsprechenden Meldungen, glauben jedoch, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis auch hier die ersten Infektionen auftreten werden“, so Dr. Walter Kontner, Leiter des Esslinger Kreisgesundheitsamtes.

Landesweit ist die Gesamtzahl 2007 von 21 Erkrankungen bereits deutlich überschritten und die Zahl wird in den nächsten Wochen vermutlich noch weiter steigen. „Nachdem wir im Frühjahr 2006 allein im Landkreis Esslingen eine Häufung mit 44 Erkrankungen hatten, rechnen wir schon damit, dass wir auch diesmal nicht ganz verschont bleiben“, so Dr. Walter Kontner weiter. Für das Kreisgesundheitsamt Esslingen ist dies jedoch allemal Grund genug, auf die allgemeinen Impfempfehlungen hinzuweisen. Die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts empfiehlt die zweimalige Impfung gegen die Masern – in der Regel als Masern-Mumps-Röteln-Kombination. Die Impfungen sollten möglichst früh im Kindes- und Jugendalter – in der Regel ab dem vollendeten elften Lebensmonat – erfolgen. Nach oben gibt es keine Altersbeschränkung. la


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