Lokales

Keine Sonntagsreden

Karl Zimmermann ist nicht mehr allein im Ring. Die 43-jährige Lenningerin Beate Lefanczyk will es wissen und tritt am Freitag, 11. März, bei der CDU-Nominierungsversammlung zur Landtagswahl gegen den Amtsinhaber an.

LENNINGEN Die Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik des Landes mitzugestalten, stellt für die verheiratete Subventions- und Anlageberaterin und Mutter zweier Kinder eine Herzensangelegenheit dar. "Leider habe ich zu lange darauf vertraut, dass die jetzigen Mandatsträger in der Lage sind, durch entsprechende Weichenstellungen unser Baden-Württemberg wieder auf Erfolgskurs zu bringen. Für mein Verständnis reden Politiker viel, ohne wirklich etwas zu sagen."

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Was Beate Lefanczyk bemängelt, ist der konsequente Wille zur Umsetzung von Lösungsansätzen und die Bereitschaft, auch unkonventionelle Wege zu gehen. Die Politik mache sich unglaubwürdig, wenn davon gesprochen werde, flächendeckend Ganztagesschulen einzuführen, gleichzeitig der Landesbildungshaushalt bereits mit knapp 90 Prozent durch Gehälter verplant sei. "Jeder kann sich ausrechnen, dass selbst unter Zuhilfenahme von Bundesmitteln eine flächendeckende Versorgung kurzfristig nicht möglich ist." Ein anderer Schwerpunkt ihres Interessens ist die Wirtschaftspolitik. Beate Lefanczyk vermisst Bemühungen der Amtierenden, den Firmenpleiten und der Arbeitslosigkeit entgegenzuwirken.

Ihr Augenmerk setzt sie vorrangig auf die Erhaltung und Schaffung von neuen Arbeitsplätzen, Bildung, Forschung und Entwicklung will sie höchste Priorität einräumen und der negativen Geburtenentwicklung entgegenwirken.

pm