Lokales

Kelly-Inseln befürwortet

Ein weiterer weißer Fleck bezüglich Kelly-Inseln soll fallen. Der Notzinger Gemeinderat unterstützt diese Aktion vorbehaltlos.

IRIS HÄFNER

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NOTZINGEN "Das ganze Projekt steht und fällt mit dem Engagement der Grundschule", erklärte Notzingens Bürgermeister Flogaus während der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. In der zweiten Klasse wird auf dieses Projekt hingewiesen, das sich um den Schutz von Kindern bemüht. Es beginnt mit einem Elternabend der Polizei, die so das Thema kennen lernen. Ferner erhalten die Lehrer entsprechendes Unterrichtsmaterial und auch die Kinder werden besucht. Eingebunden ist auch die Bevölkerung, die aufmerksam auf Kinder werden soll, die sich in Gefahr oder in unliebsamer Situation befinden.

Kelly-Inseln sind Geschäfte, Behörden, Praxen, Kirchen und andere Anlaufstationen, bei denen die Kinder Schutz suchen können, wenn sie in Schwierigkeiten sind, sei es, wenn sie sich das Knie verletzt haben oder sich verfolgt fühlen. "Selbst in Notzingen gibt es Exhibitionisten", verhehlte Notzingens Bürgermeister Flogaus die besondere Bedeutung der Initiative nicht. Der Schultes würde es begrüßen, wenn das Vorhaben in Notzingen zum Tragen käme.

"Wir sollten diese Aktion unbedingt unterstützen es ist bedauerlich, dass wir eine solche Wegschaumentalität haben, damit solch eine Initiative notwendig ist", bedauerte Günter Barz. Für Gerhard Mergenthaler ist es wichtig, dass vor allem die Kinder von diesem Projekt wissen.