Lokales

Kernige Botschaften aus dem Neuffener Täle

Auch wenn der TTC Frickenhausen die Play-offs in der Tischtennis-Bundesliga bereits erreicht hat, will das Täles-Team am Sonntag beim SV Plüderhausen einen Sieg einfahren.

OLAF NÄGELE

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FRICKENHAUSEN Eigentlich hat es der TTC Frickenhausen schon geschafft: Einen Spieltag vor Abschluss der Vorrunde hat sich das Team bereits fürs Play-off qualifiziert. Demnach könnte die Mannschaft die Reise zum Lokalrivalen nach Plüderhausen am Sonntag entspannt antreten.

Doch das Team um Torben Wosik hat auch in diesem letzten Spiel nichts zu verschenken: Zwei Punkte lautet die Vorgabe für die Partie. "In Plüderhausen werden wir nochmals 100 Prozent geben", sagte Trainer Qiu nach dem Sieg über den amtierenden Meister aus Ochsenhausen, der seiner Mannschaft die Teilnahme an den Play-off-Spielen sicherte. Mit dieser kernigen Botschaft stellte er klar, dass dem Nachbarn aus dem Remstal im letzten Spiel der Vorrunde nichts geschenkt werde. Präsident Wohlhaupter-Hermann ergänzt: "Wir wollen gewinnen. Und wenn wir die Leistung vom Sonntag noch einmal wiederholen können, müsste uns dies eigentlich auch gelingen."

Ziel ist, den dritten Platz in der Tabelle zu halten. Dann würde der TTC im Halbfinale gegen den Zweitplatzierten der Abschlusstabelle antreten und das wäre nach dem derzeitigen Stand die Mannschaft aus Würzburg. Auf die Frage, ob dies der Wunschgegner sei, winkt Manager Reuhl ab. "In der derzeitigen Verfassung unseres Teams haben wir gegen jede Mannschaft eine Chance", glaubt er und baut darauf, dass die TTC-Fans in der Play-off-Runde die Sporthalle auf dem Berg in einen Hexenkessel verwandeln.

Doch noch ist es nicht so weit und die Konzentration liegt ganz auf dem nächsten Gegner. "Das wird ein ganz schweres Spiel, auf das wir uns sehr intensiv vorbereiten", ergänzt Reuhl. Fest steht, dass an den neuen Doppelformationen Wosik/Tokic und Ma/Lundquist, die beide gegen Ochsenhausen erfolgreich waren, festgehalten wird. "Warum sollten wir daran etwas ändern? Es hat doch im letzten Spiel ausgezeichnet funktioniert", sagt Präsident Wohlhaupter-Hermann.

Für Plüderhausen geht es um alles oder nichts. Zwar konnte sich das Team um Jan Ove Waldner in der letzten Woche für das Endspiel im ETTU-Nancy-Evans-Cup qualifizieren, in der Bundesliga jedoch hilft den Remstälern nur ein Sieg über den TTC und Fortunas Mithilfe, um sich das letzte Play-off-Ticket zu sichern. Derzeit belegt die Mannschaft Rang fünf, mit einem Zähler Rückstand auf Ochsenhausen. Nur wenn die Oberschwaben ihr Heimspiel gegen Gönnern verlieren, geht die Rechnung auf. Bereits bei einem Unentschieden wäre der Traum vom Halbfinale für den SVP ausgeträumt.