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Kirchengemeindenkennen ihre Projekte

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Zum Artikel "Dettinger Delegation besucht Partnergemeinde im süd-ostindischen Bundesstaat Andhra Pradesh Zeichen der Hoffnung nach der Flutkatastrophe", im Teckboten vom 28. Januar:

Für diesen Bericht bin ich sehr dankbar. Ich kann ihn all den Leuten zeigen, die behaupten, dass die meisten Spenden in dunkle Kanäle fließen. Christen spenden nicht nur bei Katastrophen und aus Mitleid. Sie spenden immer und das aus Dankbarkeit Gott gegenüber, weil er es uns so gut gehen lässt.

Viele geben monatlich den zehnten Teil ihres Einkommens für diakonische und missionarische Werke in der ganzen Welt. Wo gerade in Indien das Evangelium Menschen und Lebensumstände verändert, gilt kein Kostendenken mehr, weil jeder vor Gott gleich wertgeachtet ist.

Durch zahlreiche Spenden können Missionswerke Menschen satt machen an Leib und Seele. Jesus nannte sich "das Brot des Lebens". Deshalb, und weil er Christen den Missionsbefehl gab, gibt es zahlreiche Missionswerke, die täglich in der ganzen Welt helfen. Wer das nicht nur bei Katastrophen unterstützten will, sondern das ganze Jahr hindurch, erfährt sicher in seiner Kirchengemeinde, welche Projekte sie unterstützt, die ganz gewiss nicht in dunkle Kanäle Spenden fließen lässt.

Elli Scharpf

Kirchheim, Wannenweg

Familienfreundlich?

Dass die Kirchheimer Stadtverwaltung und der Gemeinderat nur die Interessen des Einzelhandels und der Gastronomie vertritt, wurde wieder ganz deutlich, als im Dezember der Antrag, eine wichtige Gruppe allein erziehender Menschen mit 9 000 Euro jährlich zu unterstützen, abgelehnt wurde. Es handelt sich um TRAM: hilfreich, fachkundig, erst im Jahre 2000 ins Leben gerufen durch die Teckboten-Weihnachtsaktion.

Das ist nicht ein Kontakt- und Kaffeekränzchen, das ist echte Unterstützung, Beratung und Hilfe. Nach nur vier Jahren soll mit einer tollen Sache wieder Schluss sein? Es könnte einem fast der Gedanke kommen, dass das tolle Tiefgaragenprojekt (mit Kosten in Höhe von zehn Millionen Euro) die Stadt finanziell so einengt, dass für die Familien nichts mehr übrig bleibt.

Was ist wichtiger? Wohnungen und Ladenflächen, die nicht gebraucht werden, oder den Menschen was Gutes zu tun? Immerhin sind 20 Prozent aller Familien in Kirchheim allein Erziehend und werden einfach ignoriert. Ja prima. Ein paar Stellplätze, Blumenkübel oder nur ein Sachverständigengutachten weniger und die 9 000 Euro wären vorhanden.

Verena Midrelizza-Patow

Kirchheim, Silcherstraße

Parkplätze auchfür Mütter mit Kind

Seit einigen Monaten habe ich eine kleine Tochter. Oft ist mir aufgefallen, dass man es einer Mami nicht einfach macht. Das Parken an Einkaufshäusern kann beispielsweise ganz schön schwierig sein, wenn man einen sperrigen Baby-Safe mit Baby aus dem Auto ausbauen soll und den dann noch bis zu einem Einkaufswagen schleppen soll, der was weiß ich wie weit weg ist. Wieso gibt es keine Mutter-Kind-Parkplätze? Einer der größten Supermärkte in Kirchheim wirbt damit und bietet sie doch nicht an. Ich habe sie jedenfalls noch nicht entdeckt.

Immer mehr drängt sich der Eindruck eines kinderfeindlichen Deutschlands auf. Dabei ist es so einfach, bei solch kleinen Dingen zu beginnen. Ich appelliere an die Stadt Kirchheim, die derzeit den Schweinemarkt um- oder ausbaut. Denkt nicht nur an Behinderte, es gibt so viele Mamis, die dankbar wären, wenn man an sie denken würde. Ich jedenfalls habe mir schon überlegt, mir einen Mutter-Kind-Ausweis zu erstellen und ihn mir hinter die Windschutzscheibe zu legen. Ich bin gespannt auf die Reaktionen.

Annette Ouerghi

Notzingen, Mozaretstraße

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