Lokales

Kirchheimer Warenbörse

Am Samstag, 14. Oktober, findet auf dem Freihof die 14. Kirchheimer Warenbörse statt. Veranstalter ist die Bürgerinitiative "Das bessere Müllkonzept".

KIRCHHEIM Da fast alle Gegenstände des täglichen Gebrauchs angenommen werden, sind alle angesprochen, die wieder einmal Platz in ihrem Keller oder auf dem Dachboden schaffen wollen oder müssen. Von 9 bis 11 Uhr können funktionsfähige, saubere Gegenstände des täglichen Gebrauchs auf dem Freihof abgegeben werden.

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Neben Kleidungsstücken und Heimtextilien, können Geschirr, Besteck, elektrische Haushaltsgeräte, Lampen und vieles andere mehr den Besitzer wechseln. Auch für kleinere, nicht sperrige Möbelstücke gibt es Abnehmer. Selbstverständlich werden auch intakte elektronische Geräte angenommen. Ferner denken die Initiatoren, dass sich Kinder möglicherweise auch über gebrauchtes Spielzeug freuen können.

Aufgrund der Erfahrungen der Vorjahre weisen die Initiatoren darauf hin, dass wirklich nur saubere Gegenstände zugelassen werden können. Um die Anlieferung reibungslos und ohne größere Wartezeiten ablaufen zu lassen, werden die "Beschicker" der Warenbörse von Helfern empfangen und zur Annahmestelle gelotst. Alte Reifen, Schuhe, gebrauchte Federbetten, zerrissene Lumpen oder verschmutzte und defekte Gegenstände werden nicht angenommen. Auch größere Möbel, Fernsehgeräte und Kühlschränke dürfen nicht auf den Freihof gebracht werden. Solche sperrigen Gebrauchtwaren können nur mittels einer bereitgestellten Pinnwand einen neuen Eigentümer finden.

Natürlich ist es aber auch wieder der Tag der Schnäppchenjäger. Von 11 Uhr bis 12 Uhr ist freie Bahn für alle, die auf Flohmärkten Stammkunden sind oder es noch werden könnten. Gegen eine eher symbolische Schutzgebühr kann alles Angelieferte erstanden werden. Dieses Entgelt hat aber nicht nur Symbolcharakter, sondern ist für die Bürgerinitiative notwendig, um damit ihre Unkosten für die Vorbereitung und Durchführung der Warenbörse decken zu können.

Die Restmüllmenge ist im Landkreis Esslingen auf ein erfreulich niedriges Niveau gesunken. Hieran haben Warentauschaktionen in Kirchheim wie in vielen anderen Kreisgemeinden einen wesentlichen Anteil. Allerdings sollte dies nach Ansicht der Bürgerinitiative kein Anlass sein, sich auf den Lorbeeren auszuruhen, sondern vielmehr ein Ansporn sein, auf diesem guten Wege weiterzugehen.

Die Stadt Kirchheim und die Rektoren der Freihof-Schulen unterstützen die Kirchheimer Warenbörse und stellen die erforderliche Fläche gerne zur Verfügung. Es wird aber seitens der Stadt darauf hingewiesen, dass die Parkplätze im Bereich des Freihofareals knapp bemessen sind und deshalb besser der Ziegelwasen oder die Tiefgaragen am Schweinemarkt oder am Krautmarkt benutzt werden sollten.

Wer noch Fragen zum Ablauf der Warenbörse hat, bekommt bei Frau Haidi Schäfer, Telefon 0 70 23/31 31 nähere Auskünfte.

pm