Lokales

Kläranlage saniert:Kosten abgerechnet

BISSINGEN Der Schreck saß tief: Mit rund 380 000 Euro musste die Bissinger Gemeindeverwaltung für den Bau des Regenüberlaufbeckens beziehungsweise Hauptsammlers in der Ochsenwanger Kläranlage rechnen. Dies war das Ergebis der ersten Ausschreibung im vergangenen Jahr. Dabei hatten die Bissinger lediglich 200 000 Euro an Kosten eingeplant. Das sorgte für Gesprächsstoff im Gemeinderat.

Anzeige

Nach eingehender Diskussion hoben die Bürgervertreter damals die Ausschreibung auf, die Gemeinde forderte Unternehmen in diesem Jahr erneut zu Angeboten auf und nahm die Baumaßnahme in Angriff. Sie schlug mit 333 842 Euro zu Buche, wie die jetzige Anrechnung belegte. Damit blieben die Kosten mit rund 15 158 Euro unter den inzwischen dafür zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln. Verwaltung und Gemeinderat nahmen dies zufrieden zur Kenntnis. Was der Gemeinde dabei sparen half, war die Tatsache, dass beim Bau kein kontaminierter Boden vorgefunden wurde. Ein Gutachten war somit nicht notwendig.

2008 will Bissingen ein Kataster erstellen lassen, welche Firmen welche Stoffe in die Kläranlage einleiten. "Wir haben immer wieder gewisse Probleme mit zu viel Fett", informierte Bürgermeister Wolfgang Kümmerle in jüngster Ratssitzung.

rum