Lokales

Klares Votum aus Kirchheim, der größten Verbandskommune

Kirchheim ist die größte der am GKW beteiligten Kommunen. Einstimmig hatte sich das Ratsgremium am Abend vor der Abstimmung in Wendlingen klar zu seiner Verantwortung bekannt. Oberbürgermeisterin Matt-Heidecker sprach davon, im Zweckverband könne man sich damit bewussten Umweltschutz auf die Fahnen schreiben, die Technik sei ausgereift. CDU-Fraktionschef Dr. Thilo Rose gab zu bedenken, dass mit jedem Schluck aus der Kläranlage ein Medikamentencocktail gleich mitkomme. „Die Rückstände aus dem Wasser müssen raus“, schloss sich Hagen Zweifel an, Kopf der Freien Wähler. „Die Sache ist mindestens zehn Euro wert“, sprach SPD-Fraktionsvorsitzender Walter Aeugle die zu erwartenden Mehrkosten pro Bürger und Jahr an. Sauberes Wasser sei ein hohes gut, dessen Wert es zu erhalten gelte, meinte Grünen-Chefin Sabine Bur am Orde-Käß. Für den FDP-Vorsitzenden Bernd Most handelte es sich bei der Zustimmen um einen Akt der Solidarität, und auch CIK-Vertreter Hans Kiefer sprach sich „klar dafür“ aus. Dr. Silvia Oberhauser, Frauenlisten-Vorsitzende und Ärztin, betonte, der Beschluss hole längst Fälliges nach. Medizinische Fachkreise sensibilisierten die Gesellschaft seit Jahren und forderten diese Reinigungsstufe. Sie freue sich nun, dass sie in der Kommune unterstützend wirken könne.ist

Anzeige