Lokales

Kompetente Mitarbeiter in einem guten Team

Der Stabwechsel innerhalb der Kirchheimer Verkehrskommission ist vollzogen. Nach 20 Jahren verlässt Gerhard Haußmann, Vertreter des ADAC, diese Institution. Sein Nachfolger ist Roland Brenzinger.

RUDOLF STÄBLER

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KIRCHHEIM In einer Pressekonferenz wurde der bisherige ADAC-Vertreter Gerhard Haußmann verabschiedet und Roland Brenzinger in sein Amt eingeführt. Für diesen bedeutet diese Funktion allerdings kein Neuland, hat er doch schon Jahre in seiner Funktion als Polizeibeamter an der so genannten "Städtischen Verkehrsschau" mitgewirkt. Dazu gehören neben den Pflichtmitgliedern wie Polizei und Straßenbaubehörden auch der ADAC, die Verkehrswacht und der Leiter des Kirchheimer Ordnungsamtes Johannes Ehni.

Diese Verkehrskommission trifft sich nach den Worten von Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat und zwar vor Ort. Es gibt also keine Entscheidungen vom Schreibtisch aus. "Da wird direkt am Krisenpunkt mit den Leuten gesprochen und das löst oft schon wenigstens die kleineren Probleme", ist sich die Kirchheimer Oberbürgermeisterin sicher.

Der nunmehr scheidende Gerhard Haußmann erinnert sich nach seinen eigenen Worten gern an die 20 Jahre seiner Tätigkeit in dieser Kommission. "Wir haben alle gut miteinander gearbeitet, wir waren ein richtiges Team" betont er. Diese Kommission habe viel erreicht, auch wenn man nicht immer einer Meinung gewesen sei. Sein abschließender Dank galt so allen bisherigen Mitarbeitern. Die Schulwegsicherung liegt Haußmann allerdings weiterhin sehr am Herzen. "Das ist praktisch sein Kind" bringt Matt-Heidecker die Sache auf den Punkt. Und bei der Aktion "Sicherer Schulweg", das war aus den Worten von Haußmann herauszuhören, will er noch ein wenig "mitmischen." Das wird ihm wohl auch keiner verwehren, machten die Anwesenden klar.

Der "neue" Mann, Roland Brenzinger, erklärte sich als Fan der Verkehrsvereinfachung. Dies bedeutet für ihn, dass der Verkehr besser fließen muss. Dabei setzt er seine Hoffnung darauf, dass die Tiefgarage am Schweinemarkt bald fertig sei. Damit verbindet er schon jetzt eine deutliche Verbesserung des Verkehrsflusses. "Die Straßen sind verstopft durch die Parkplatzsuchenden", ist sich Brenzinger sicher. Statt Fußgängerampeln setzt der kürzlich in den Ruhestand getretene Polizeibeamte mehr auf Zebrastreifen. "Da sind die Wartezeiten für beide Verkehrsteilnehmer wesentlich kürzer." Ziel müsse es sein, die einkaufsfreundliche Stadt Kirchheim noch "freundlicher" zu machen. Dazu könne seiner Meinung nach die Verkehrskommission mit ihrem Wirken beitragen.

Verkehrskonzepte müssen Hand und Fuß haben, betonte die Oberbürgermeisterin abschließend, und müssen auf Anhieb funktionieren. "Solche Konzepte und deren Ausführung kosten nämlich viel Geld und das haben wir nicht", wirft sie einen Blick auf die aktuelle Haushaltslage der Stadt Kirchheim.