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Kontrolle über "gewisse kriminelle Energien"

ESSLINGEN Aufgrund der Verwaltungsreform gab es keine Nachteile für die Verbraucher. Dies geht aus der Antwort von Landrat Heinz Eininger auf eine Anfrage der Freien Wähler im Verwaltungs- und Finanzausschuss des Kreistags hervor. Bekanntlich kam der Wirtschaftskontrolldienst im Zuge der Reform von der Polizeidirektion Esslingen zum Landratsamt.

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Fakt sei, so Landrat Heinz Eininger, dass im Oktober 2003, also noch vor den Fleischskandalen, vom Wirtschaftskontrolldienst 22 Prozent der Betriebe kontrolliert wurden. Dieser Prozentsatz steigerte sich auf 27,1 Prozent im Jahr 2004 und nach der Verwaltungsreform nochmals auf 30,3 Prozent. Das heißt, fast jeder dritte Betrieb wurde kontrolliert. Darunter fallen unter anderem die Erzeugerfirmen, der Einzelhandel, Gastronomie- und Dienstleistungsbetriebe.

Vor zwei Jahren wurden 59 Prozent der Betriebe beanstandet, 2004 waren es 49,4 Prozent und in diesem Jahr 52,9 Prozent.

Wie der Landrat sagte, gäbe es "gewisse kriminelle Energien", denen er die Kontrollen entgegensetze. "Wir können sie aber nicht vollständig ausschließen." Er sah allerdings einen Vorteil der Verwaltungsreform darin, dass jetzt das Veterinäramt und die Lebensmittelkontrolleure zusammenarbeiten. "Das war früher nicht so."

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