Lokales

Konzept abgespeckt

Eine neue Variante des Wegekonzepts Ötlinger Halde hat die Kirchheimer Stadtverwaltung nun vorgeschlagen. Jetzt soll statt zwei nurmehr ein Verbindungsweg vom Tal auf die Höhe führen, und zwar im weniger steilen Osten der Halde.

IRENE STRIFLER

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KIRCHHEIM Wie berichtet, hatte der Technische Ausschuss gegen die Verbindungswege zwischen dem Tal und der Höhe gestimmt. Ausschlaggebend war die Ablehnung des Ortschaftsrates, der besonders den westlichen Verbindungsweg in Frage gestellt hatte. Dort wurden sowohl die Eigentumsverhältnisse als auch die topografische Situation als schwierig beurteilt. Mit dem Verzicht auf die Wege entsprach das Vorhaben jedoch nicht mehr den Förderrichtlinien des Verbands Region Stuttgart.

"Wir haben nochmal nachgebohrt, um Zuschüsse zu erhalten", berichtete Bürgermeister Riemer von den Aktivitäten der Verwaltung. Planungsamtsleiter Dr. Oediger erläuterte die Idee, auf den westlichen Verbindungsweg zu verzichten. So bliebe der östliche Weg, also in Richtung Kirchheim. Er ist zum einen weniger steil, zum anderen schon teilweise in städtischem Besitz. Die Gesamtherstellungskosten des Rundweges verringern sich damit von 87 000 auf 55 000 Euro. Der Verband Region Stuttgart hat einen Zuschuss in Höhe von 50 Prozent in Aussicht gestellt. Wie Riemer mitteilte, hatte der Ortschaftsrat bereits mit großer Mehrheit die modifizierte Planung abgesegnet.

Dies gab den Ausschlag für breite Zustimmung im Technischen Ausschuss. Dagegen votierte lediglich Albert Kahle (FDP/KIBÜ), der hier Geld für "Spielereien" zum Fenster hinausgeworfen sah. Hanns-Karl Schüle rückte die Meinung zurecht, bei den Maßnahmen in der Ötlinger Halde stehe der Tourismusgedanke im Vordergrund. Vielmehr gehe es darum, ein Mindestmaß an Pflege zu ermöglichen. "Die Anwohner müssen eine Chance haben, an ihre Grundstücke hinzukommen", führte der sachkundige Bürger für umweltrelevante Themen aus.