Lokales

Konzepte entwickeln

Mit Ideen und Gedankenspielen versuchen Gleichgesinnte mit Hannelore Kurz vom Kirchheimer Bürgerbüro ein Konzept für generationsübergreifendes gemeinschaftliches Wohnen zu entwickeln. Die Gruppe, die für weitere Interessenten offen ist, trifft sich jeden ersten Mittwoch im Monat.

KIRCHHEIM Inhaltlich geht es darum, Menschen zusammenzuführen, die danach suchen, selbstbestimmend, gemeinschaftlich und kostengünstig zu wohnen. Sie mieten, kaufen oder bauen miteinander ein Haus, in dem jeder seine eigene Wohnung hat, ergänzt mit einem Gemeinschaftsraum.

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Jeder Bewohner bestimmt selbst die Art und Weise des Zusammenlebens. Die potenzielle Wohngemeinschaft entscheidet darüber, wer in ihrem Wohnprojekt leben soll, Jung und Alt, allein lebend, Frauen und Männer. Sie bilden verbindliche Nachbarschaften, unterstützen sich gegenseitig im Alltag und organisieren externe Dienstleistungen, wenn die Nachbarschaftshilfe nicht ausreicht. Mit einem solchen gemeinsam zu planenden Wohnprojekt sollen die Wohnwünsche allein lebender, einsamer Menschen nach selbstbestimmtem Wohnen, in nachbarlicher Verbundenheit, in finanzieller Überschaubarkeit, ökologisch sinnvoll und rechtlich abgesichert gestaltet werden.

Das nächste Treffen der Initiatoren findet am kommenden Mittwoch, 6. Oktober, im Bürgerbüro in Kirchheim, Alleenstraße 96, von 19 bis 21.30 Uhr statt. Interessenten sind dazu eingeladen. Sie können sich im Bürgerbüro, montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr oder auch telefonisch unter der Nummer 0 70 21/4 77 46 informieren und anmelden.

Darüber hinaus werden weitere Informationen zu diesem Thema in dem Vortrag, "Gemeinschaftliches Generationen übergreifendes Wohnen", von Martin Link, Leiter des Paritätischen Bildungswerkes, Landesverband Baden-Württemberg, vermittelt. Die von der Kirchheimer Volkshochschule ogrnaisierte Veranstaltung findet am Donnerstag, 21. Oktober, um 20 Uhr im Spitalkeller, Max-Eyth-Straße 18, statt.

gg