Lokales

Kraftakte an der Heilbronner Steilwand

HEILBRONN Beim dritten Heilbronner Red-Chili-Bouldercup der Kletterer ging es zwar nicht allzu hoch hinaus, aber durchaus interessant zu. Immerhin strömten 120 Sportler in die Halle.

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In Heilbronn maßen sich Kletterer aus fast ganz Deutschland; zu lösen galt es 25 Boulderprobleme verschiedener Schwierigkeitsgrade. Schöne Erfolge feierten die Kletterer aus der DAV-Jugendgruppe Kirchheim.

Bei der Jugend gewann Fabian Bosler (Oberlenningen) trotz langer Trainingspause. Mit 555 Punkten ließ er Sebastian Halenke (520) und seinen Bruder Simon Bosler (495) hinter sich. Sebastian Haußmann aus Kirchheim belegte Platz 22. Bei den Herren sicherte sich Christoph Gabrysch (600) den ersten Platz vor Peter Würth (585), der bei Weltmeisterschaften regelmäßig für Deutschland an den Start geht.

Dritter wurde Markus Grünebach mit 580 Zählern, der Kirchheimer Florian Böbel, der das Seilklettern bevorzugt, belegte den 11. Platz (555). Bei den Damen gewann Ines Bischoff vor Andi Fichtner und Katrin Lehmann. Die Kirchheimer Mädchen mussten mangels eigenem Altersklassen-Feld wie immer bei den Damen starten: Anja Schreiber holte den 12., Sina Wandel den 16., Selina Beck den 18., Julia Gommel den 20. und Lena Gommel den 23. Platz.

Beim Bouldern klettert man ohne Seil und in Absprunghöhe. Im Gegensatz zum Seilklettern machen die Sportler nur sehr wenige, aber dafür schwierigere Züge.

Da bei einem Sturz keine größere Gefahr besteht, kann man ausgefallenere Bewegungen riskieren. Gefordert wird beim Boulder hauptsächlich eine große Portion Maximalkraft.

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