Lokales

Kreatives, Praktisches und Leckeres

Biosphärenmarkt in Gutenberg – trotz schlechten Wetters mehrere hundert Besucher

Kreatives, Praktisches und allerhand Leckeres wurde am vergangenen Samstag auf dem Biosphärenmarkt in Gutenberg feilgeboten. Ob Alblinsen, Zie­genkäse, Bekleidung, Lederwaren, Solar- oder Heizungstechnik – viele Marktbeschicker nutzten die Chance, sich mit ihren Produkten zu präsentieren.

Einblicke ins Handwerk: Horst Hummel ließ auf seiner Drechselbank die ¿Biosphärenpilze¿ sprießen.Foto: Haußmann
Einblicke ins Handwerk: Horst Hummel ließ auf seiner Drechselbank die ¿Biosphärenpilze¿ sprießen.Foto: Haußmann

Lenningen. 35 Stände zählte der Biosphärenmarkt am Wochenende. Laut Dietmar Jauss hat sich die Zahl der Marktbeschicker gegenüber dem Vorjahr um vier erhöht. Für den Ortsvorsteher ist das ein Erfolg, auch wenn der Seiler wegen des feuchten Wetters seinen Stand vorzeitig auflöste. Trotz schlechten Wetters zählte der Markt mehrere hundert Besucher.

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Im vergangenen Jahr beschloss der Ortschaftsrat den klassischen Krämermarkt auf einen Samstag zu verlegen. „Damit werden mehr Besucher erreicht“, so Jauss. „Denn viele Einwohner sind Pendler. Das hatte zur Folge, dass auf dem unter der Woche stattfindenden Markt wenig los war.“ Lokale und regionale Händler, Handwerker und Gewerbetreibende hätten damit eine bessere Basis, um für sich und ihre Produkte zu werben. Jörg Scheffer von der Firma Walter Falk mit Sitz in Lenningen erklärte, dass viele Besucher das Beratungsangebot am Marktstand wahrnehmen. „Energieeinsparung ist ein häufiges Thema, und viele möchten auch Informationen zu Gasheizungen“, so Scheffer.

„Direkte Aufträge nehmen wir vom Markt zwar nicht mit, aber die Erfahrungen aus dem Vorjahr haben gezeigt, dass wir hier durchaus Neukunden gewinnen und unsere Bekanntheit steigern können.“

Forstingenieur und Revierleiter Alexander Klein versorgte die Besucher mit Informationen rund um das Biosphärengebiet, wild lebende Tiere, und die Waldgebiete um Lenningen. Am Stand von Horst Hummel erhielten die Besucher Einblicke ins Drechslerhandwerk. Vor Ort fertigte er aus Holz verschiedenste Figuren an und stellte die Arbeit an der Drehbank vor.

Bei den kleinen Besuchern des Biosphärenmarktes fand insbesondere der Streichelzoo mit Schafen, Ziegen und einem Kälbchen großen Anklang.

Am vergangenen Sonntag wurde auch die neue Sitzgruppe am Dreschschuppen eingeweiht. Die über 2 000 Euro teure Sitzgelegenheit, die aus einem Tisch, einer Bank und Hockern besteht, wurde vom Bürgerverein Gutenberg gestiftet, wie der Ortsvorsteher Dietmar Jauss berichtete.

Angefertigt wurde die stabile Sitzgruppe nach Angaben des Ortsvorstehers von Lenninger Handwerkern und in Eigenleistung. Einheimische und Ausflügler können damit die Aussicht auf den idyllisch gelegenen Ort, den Wasserfels und den Wald noch besser genießen.