Lokales

Kreisligisten gehenreihenweise k.o.

KIRCHHEIM Vom "Massensterben" der Teckteams in Runde zwei blieben lediglich zwei Bezirksligisten (TSV Jesingen, TSV Notzingen) verschont.

Ötlingen - Heiningen 0:1 (0:0): Das knappe Ergebnis täuscht ein wenig: Die Heininger gewannen nicht glücklich, sondern hochverdient. Die Heininger gingen spät (82.) in Führung und hätten bei zahlreichen Chancen wie einem verschossenen Foulelfmeter (70.) schon frühzeitig treffen können. Andre Krokor (TSVÖ) sah nach einer Unsportlichkeit die Rote Karte (75.).

Böhmenkirch - Oberlenningen 6:2 (1:2): Die zeitintensive Anreise nach Böhmenkirch war das Spiel nicht wert: Der TSVO flog aus der zweiten Bezirkspokalrunde hoch geschlagen raus. Allerdings führten die Gäste schon 2:0 durch Tore von Yusuf Cetincaya (12.) und Amel Licina (25.) der Auswärtssieg schien greifbar. Die Begegnung blieb bis zur 60. Minute offen. In der letzten halben Stunde sorgten die Gastgeber aber für ein deutliches Endresultat. "Dies war eine Klatsche zum richtigen Zeitpunkt", kommentierte TSVO-Trainer Karl-Heinz Toparkus.

Jesingen II - Oberesslingen n. V. 2:4 (2:0, 2:2): Die Jesinger "Zweite" verpasste es im ersten Durchgang, deutlicher zu führen als mit 2:0 durch die Tore von Licata-Tiso (22./30.). Die Chancen dazu waren da. Im zweiten Durchgang kamen die Gäste stärker auf, schossen erst das Anschlusstor und erreichten drei Minuten vor Schluss durch Dogan noch den 2:2-Ausgleich. In der Verlängerung setzte sich dann der Klassenhöhere durch und kam zu einem letztendlich nicht unverdienten 4:2-Erfolg. Für Engin Hanedar (62./Jesingen II) und Tesfamichel (112./VfB) gab es Gelb-Rote Karten.

Grafenberg - Neidlingen 3:0 (3:0): Schon nach 45 Minuten hatte das Endergebnis Bestand: Der TVN litt unter akuter Personalnot. Nach der Partie war Trainer Rudi Baude enttäuscht über den Spielverlauf: "Auch Grafenberg spielte ja nicht in Bestbesetzung. Mit dem, was meine Jungs abgeliefert haben, kann ich nicht zufrieden sein."

TSV Wernau - TASV Kirchheim 5:0 (2:0): Dieses Spiel wurde "getauscht" und nach Wernau verlegt, wo der TSV etwas zu hoch gewann. TASV-Trainer Canan Karahan ärgerte sich später über die 18-Uhr-Anstoßzeit. "Dadurch kamen einige meiner Spieler erst zehn Minuten vor Spielbeginn in Wernau an. Das war nicht gerade die ideale Vorbereitung."

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