Lokales

Kreisräte verabschiedet

Elf christdemokratische Kreisrätinnen und Kreisräte gehören dem neuen Kreistag im Landkreis Esslingen nicht mehr an immerhin mehr als ein Drittel der CDU-Fraktion, die mit 31 Mandatsträgern nach wie vor die stärkste Gruppierung stellt.

KREIS ESSLINGEN Grund genug für die Fraktion, den ausgeschiedenen Politikern im Rahmen ihrer traditionellen Jahresabschlussfeier ein herzliches Wort des Dankes zu sagen. Fraktionschef Gerhard Schneider: "Mit Ihnen gehen 147 Jahre Kreispolitik von Bord, Sie haben Spuren hinterlassen und Weichen gestellt!"

Anzeige

Und in der Tat, es war eine imposante Bilanz, die Gerhard Schneider in launigen Worten aufmachen konnte. Dr. Werner Czernoch aus Nürtingen, der unbestrittene Experte im Krankenhauswesen und Helmuth Zizelmann, Kirchheim, der Fachmann im Berufsschulwesen, gehörten dem Kreistag 33 Jahre an. Eberhard Breitling, Bürgermeister a.D. aus Leinfelden-Echterdingen, der Schatzmeister und Fildervertreter, diente 20 Jahre. Er bleibt der CDU allerdings als Verwaltungsrat in der Kreissparkasse Esslingen erhalten.

Dies gilt auch für Dorothea Restle, Wernau, die sich in 15 Jahren als CDU-Sprecherin im Ausschuss für Technik und Umwelt und im Abfallwirtschaftsbetrieb über die Fraktionsgrenzen hinweg Respekt erworben hat. 15 Jahre war auch Thomas Ocker aus Esslingen dabei als stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Mitglied im Sozial- und Jugendhilfeausschuss. Dort begleitete ihn neun Jahre lang die Filderstädterin Hannelore Löhr, die als "Powerfrau" immer wieder neue Ideen einbrachte.

Eine Legislaturperiode bereicherten Professor Dr. Volker Haug, Aichwald, der durch sein Fachwissen im Verwaltungs- und Finanzausschuss bestach, sowie Hermann Weiss als Mittelständler aus Neuffen und Gerd Deffner, Esslingen zusammen mit Margot Bender, Ostfildern, die Arbeit der CDU-Fraktion. Eva Müller-Dahl rückte nach drei Jahren für den verstorbenen Walter Vohl in den Kreistag und brachte ihr Wissen im ATU ein. "Die CDU-Fraktion und der Landkreis haben von Ihrem Einsatz und Ihrem Willen, christdemokratische Politik zu verwirklichen, profitiert", fasste Gerhard Schneider zusammen.

pm