Lokales

Kreisstraße bleibt für acht Wochen gesperrt

Vom morgigen Dienstag an gibt es für Autofahrer zwischen Notzingen und Wernau kein Durchkommen mehr: Die Kreisstraße, die zum Freitagshof führt, wird für acht Wochen gesperrt. Wer in dieser Zeit von Kirchheim nach Wernau fahren möchte, muss der Umleitung über Hochdorf folgen.

BIANCA LÜTZ

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KIRCHHEIM Die Baumaßnahme an der Landesstraße L 1207 zwischen Kirchheim und dem Wernauer Freitagshof sowie der Umbau der Kreuzung mit der Kreisstraße K 1205 zu einem Kreisverkehr geht in die letzte Phase. Wie das Straßenbauamt des Landkreises mitteilt, werden deshalb vom morgigen Dienstag an zusätzlich zur K 1205 aus Richtung Ötlingen und zur L 1207, die über das Hohe Reisach führt, nun auch die Kreisstraße zwischen Notzingen und dem künftigen Kreisel sowie das Teilstück der Landesstraße zwischen Kreisel und Freitagshof gesperrt. Damit ist acht Wochen lang die letzte "direkte" Verbindung zwischen dem Kirchheimer Raum und Wernau gekappt.

"Der Verkehr von Kirchheim, Schlierbach und aus dem Lenninger Tal wird über Hochdorf umgeleitet", informiert Thomas Odehnal, der im Straßenbauamt Bauleiter für die Maßnahme ist. Wer von der B 10 aus nach Kirchheim fährt, wird dagegen über Wendlingen gelotst.

Der neue Kreisel an der Kreuzung beim Freitagshof hat bereits Formen angenommen, ebenso wie die beiden Straßenäste, die von dort nach Ötlingen und Kirchheim abzweigen. In den nächsten Wochen verlegt die Straßenbaufirma nun den "Notzinger Ast" um einige Meter, schließt die Straßen an den Kreisverkehr an und verpasst der Asphaltdecke den letzten Schliff.

Eine der Straßen vom Kreisverkehr aus in Richtung Kirchheim früher zu öffnen, würde laut Thomas Odehnal keinen Sinn machen. Auf sämtlichen Straßen fehlen noch die letzten Asphaltschichten und die sollen aus einem Guss sein: "Das hält länger." Bis Anfang November soll die Maßnahme nach Auskunft des Straßenbauamts so weit abgeschlossen sein, dass der Verkehr zwischen Kirchheim und Wernau wieder ungehindert passieren kann und zwar sicherer als vorher, denn durch den Kreisel wurde ein Unfallschwerpunkt entschärft. "Wir sind gut in der Zeit", versichert Thomas Odehnal. "Wenn es nicht gerade vier Wochen am Stück regnet, gibt es mit dem Termin kein Problem."

Bleiben die Verbindungen zwischen Kirchheim und Wernau für Autofahrer gesperrt, so gibt es eine Ausnahme: Wer von Kirchheim aus zum Golfplatz fahren möchte, kann sein Ziel ab morgen über die Ötlinger Steige erreichen.