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Kübler folgt Grüninger

"Ein Wechsel im Gemeinderat bedeutet immer ein Stück Wehmut", bekannte Oberbürgermeisterin Matt-Heidecker angesichts der Aufgabe, Stadtrat Dr. Grüninger zu verabschieden. Ihm folgt Ulrich Kübler nach.

IRENE STRIFLER

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KIRCHHEIM "Ich bin sicher, dass Sie sich im Krankenhaus-Ausschuss des Kreistags ebenfalls nachhaltig für die Belange Kirchheims einsetzen", betonte die Verwaltungschefin. Die Wahl in den Kreistag war der Grund dafür, dass Dr. Stephan Grüninger darum gebeten hatte, ihn von seinem Amt als Stadtrat zu entbinden.

Angelika Matt-Heidecker erinnerte daran, wie Dr. Grüninger im Jahr 1999 in den Gemeinderat gewählt wurde und sich als Jungsporn in seiner Fraktion unter anderem für ein totales Rauchverbot an Schulen stark gemacht hatte. In den Jahren seiner kommunalpolitischen Aktivität in Kirchheim habe er einen großen Anteil an Kreativität und Lebendigkeit zu den Sitzungen beigetragen. Als "Marschgepäck" gab die Oberbürgermeisterin dem scheidenden Stadtrat und neuen Kreisrat gleich drei wichtige Dinge mit auf den Weg: Er möge zur Sicherung des Krankenhauses Kirchheim beitragen, sich die Verlängerung der S-Bahn zum Thema machen und Einsatz zeigen für eine finanzierbare Kreisumlage.

Dr. Stephan Grüninger dankte abschließend mit Augenzwinkern "für die vielen kurzweiligen Stunden, die ich hier absitzen durfte". Er habe gelernt, dass auf höchst strittige Diskussionen letztlich meist praktikable Lösungen folgten.

Anschließend verpflichtete die Oberbürgermeisterin Ulrich Kübler als neuen Stadtrat. Er nahm den Platz von Dr. Grüninger in der Reihe der FWV ein.