Lokales

Landfrauen bieten zahlreiche Aktionen an

Landfrauen informieren bei der Bildungsmesse "didacta" in Stuttgart. Am Stand der IMA ist auch Brigitte Steinwender von Landfrauenverein Owen tätig.

KIRCHHEIM Der Landfrauenverband Württemberg-Baden informiert auf der Bildungsmesse "didacta", die vom 28. Februar bis 4. März auf dem Messegelände Killesberg in Stuttgart stattfindet, am Stand der IMA, Halle 1 im Rahmen der Sonderschau "Landwirtschaft und Ernährung erleben lernen" über den Verbraucher-Erzeuger-Dialog. Sie geben ebenfalls Auskunft über die Themenbereiche "Regionale Produkte in der Saison" und "Kinder auf dem Bauernhof".

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Am Montag, 28. Februar, ist der Aktionstag "Landwirtschaft und Schule" mit Verleihung des 6. Agrarschulbuchpreises durch Ministerin Dr. Annette Schavan. Am 1. März geht es um gesunde Ernährung, um 11.30 Uhr wird das Mitmach-Musical "Pappe satt" zum Thema Übergewicht aufgeführt. Am 3. März steht die Milch im Mittelpunkt und am 4. das Getreide.

"Aktionen mit Schulklassen tragen dazu bei, Kinder darüber aufzuklären, wie Nahrungsmittel hergestellt werden und welche Wege die heimischen Produkte nehmen, bis sie auf dem Tisch landen", so Hannelore Wörz, Präsidentin des Landfrauenverbandes Württemberg-Baden. Nachdem es heutzutage im Lebensmittelangebot kaum noch jahreszeitliche Einschränkungen gebe, gelte es bereits den Kindern zu vermitteln, dass der Verzehr regionaler Produkte aus der Saison die Landwirtschaft stärke. Darüber hinaus müsse die Vermittlung hauswirtschaftlicher Kenntnisse und Fähigkeiten verbessert werden, damit zukünftig mehr Wert auf gesunde Ernährung gelegt wird. Die Präsidentin befürwortet die Vergabe des sechsten Agrarschulbuchpreises auf der "didacta". Damit werden Verlage honoriert, die das Thema Landwirtschaft und Ernährung anschaulich darstellen.

Die Arbeitsgemeinschaft Ländliche Erwachsenenbildung Baden-Württemberg (ALEB) mit 24 Mitgliedern und über 750 000 Teilnehmern fördert die Mitverantwortung für die Umwelt. Vorsitzender Peter Hauck hebt hervor: "Wissen führt zum Verstehen. Verstehen führt zum Handeln. Das Bildungsprogramm der ALEB richtet sich an den Bedürfnissen der Menschen im ländlichen Raum aus und unterstützt die Fort- und Weiterbildung für Landwirte."

Der Landfrauenverband Württemberg-Baden ist einer der drei LandFrauenverbände Baden-Württembergs, der den Erzeuger-Verbraucher-Dialog unter der Fragestellung führt: "Wo kommt unser Essen her?" Bei Aktionen der Landfrauenvereine mit Kindergärten und Schulen vor Ort werden Arbeitsabläufe in der Landwirtschaft thematisiert. Beispiele dafür sind "Milchtag auf dem Bauernhof", "Vom Apfel zum Saft", "Die tolle Knolle", "Vom Korn zum Brot" oder "Was Tiere zum Leben brauchen". Bundesweit setzen sich die Landfrauen in allen Landesverbänden für einen Erhalt der Kulturlandschaft ein.

Auch in diesem Jahr finden Lehrkräfte auf dem Gemeinschaftsstand "Landwirtschaft und Ernährung erleben lernen" umfassendes Informations- und Lehrmaterial sowie Ansprechpartner zum Themenkomplex Landwirtschaft und Ernährung. Zum siebten Mal präsentieren zehn Organisationen und Verbände aus den Bereichen Landwirtschaft und Ernährung ihre Medien für die verschiedenen Schulstufen, angefangen bei der Vorschule bis hin zum Oberstufenunterricht.

Am Stand können sich Besucher einen umfassenden Überblick über die Vielzahl der ausgestellten Broschüren, Spiele, Plakate, Foliensammlungen, unterrichtsgeeignete Videofilme oder Computerspiele verschaffen. Neben den Medien steht besonders das direkte Erfahren und Erfühlen im Vordergrund. So liefert unter anderem ein Sinnes-Parcours wertvolle Tipps und Anregungen zur lebendigen und handlungsorientierten Unterrichtsgestaltung.

An einer Getreidetheke können Lehrer die einheimischen Getreidearten kennen lernen und für den Unterricht mitnehmen. Wer mit einer Schulklasse die Landwirtschaft einmal hautnah erleben möchte, erhält am Stand Informationen zum Thema "Bauernhof als außerschulischer Lernort".

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.didacta-stuttgart.de.

pm