Lokales

Lange Trockenheit: Feuerwehr in der Luft

KIRCHHEIM An neun Tagen in Folge waren Beobachterteams des Luftbeobachtungsstützpunktes Esslingen auf Kontrollflügen in der Luft. Durch die für diese Jahreszeit ungewöhnliche Trockenheit herrscht in den Wäldern weiterhin ein hohes Brandrisiko. Vom 26. April bis 4. Mai überwachten die Beobachter Waldgebiete und Freiflächen in den Regierungsbezirken Stuttgart und Tübingen.

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Die Teams, ein Pilot und ein Beobachter, starteten von der Hahnweide. Das beobachtete Gebiet reicht im Norden bis zur Hohenloher Ebene, im Süden bis zum Bodensee, im Osten zur Landesgrenze zu Bayern und im Westen bis zum Schwarzwald. Beim Flug am 26. April konnte im Landkreis Sigmaringen ein sich rasch ausdehnender Böschungs- brand festgestellt werden, am 1. Mai entdeckten die Beobachter einen Flächenbrand auf einer Waldlichtung im Kreis Tuttlingen, am 3. Mai drohte ein landwirtschaftliches Nutzfeuer im Zollernalbkreis außer Kontrolle zu geraten. Durch Funkkontakt zu den zuständigen Leitstellen der Feuerwehr und den Einsatzkräften am Boden konnte schnell alarmiert und die Löschfahrzeuge zügig an die Brandstellen herangeführt werden.

Im Rahmen dieser Flüge waren die Teams 18 Stunden in der Luft. Alle Mitglieder der Feuerwehrluftbeobachtung, auch die Piloten, sind Mitglieder der Feuerwehr und leisten diesen Dienst ehrenamtlich.

hm