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Laster-Aufkommennicht repräsentativ

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Zum Artikel "Von der Mautflucht und dem Forfour-Effekt", im Teckboten vom 14. Juli:

Der "Forfour-Effekt" beschreibt ganz genau den Zustand auf der Stuttgarter Straße: Weil es immer mehr dieser Autos gibt, sieht man sie auch an jeder Ecke. Genauso ist es nicht nur subjektiv, sondern auch objektiv mit den Lastern. Ich kann mir auch nur vorstellen, dass das Laster-Aufkommen zum Zählungszeitraum nicht repräsentativ war. Man sieht ja auch verstärkt Lastwagen mit auswärtigen Kennzeichen, die hier bis vor kurzem noch nie in dieser Zahl aufgetaucht sind.

Die Umwandlung der RiCo in ein reines Umschlaglager wird den Lastwagenverkehr auch noch verstärken, die fertigen Waren nehmen doch ein wesentlich größeres Volumen ein als nur die Rohstoffe. Die unzulängliche Ampelsteuerung in Ötlingen tut ein weiteres zur Abgas-und Lärmbelastung. Am zuverlässigsten kann man die Zunahme des Schwerlastverkehrs an den Verwerfungen der Fahrbahndecke und den eingesunkenen Kanaldeckeln ablesen. Zumindest hier sollte gehandelt werden.

Peter Schulz

Ötlingen, Waldstraße

Nix los in der Stadt?

"Nix los in der Stadt" "Alles immer nur Abzocke" "Kirchheimer Gastronomen ist der Profit wichtiger als ein abwechslungsreiches Kulturangebot" "Gastronomen-Monopol" dies ist ein Querschnitt durch das ewige Gejammer vieler Kirchheimer Bürger. Alles schimpft, fast schon egal über was, Hauptsache es kann gemeckert werden. Ich kann es nicht mehr hören.

Wer trieb die Kirchheimer Musiknacht voran? Wer unterstützt den club bastion bei der Bewirtung der Open-Air-Veranstaltungen? Was wäre, wenn kein Gastronom sich um die Bewirtung des Sommernachtkinos und sonstiger Aktionen kümmern würde? Wir hätten sicherlich eine schöne und ruhige Stadt. Aber wer will das? Die vielen Menschen, die jährlich auf dem Fisch- beziehungsweise auf dem Weindorf anzutreffen sind, die Freiluftcineasten, die den Martinsplatz füllen, die Kinder, die den Michel bestaunen oder die Besucher des Sommers auf der Bastion? Alles Kirchheimer Bürger und Menschen, denen es in dieser Stadt gefällt. Fragt sich nur wer aber meckert dann?

Cornelia Frey

Weilheim, Obere Grabenstraße

SchildbürgerstreichRechtschreibreform

Zum Artikel "Mehrere Länder blockieren Rechtschreibreform", im Teckboten vom 18. Juli:

Angesichts dieses nunmehr über Jahre andauernden Gerangels um die neue Rechtschreibung selbst und deren bundesweite Einführung sei es erlaubt, von einem modernen Schildbürgerstreich lächerlichster Art auf allerhöchster politischer Ebene und der verantwortlichen Führungselite zu sprechen. Frühere "PISA-Studien" lassen herzlichst grüßen.

Unglaublich, dass es einzelnen Bundesländern ja sogar einzelnen Schulen per Gesetz ermöglicht ist, die Einführung zumindest zu verzögern. Die verantwortlichen Kultusminister und Ministerpräsidenten werden es doch den Schülern und jenen, die sich um Rechtschreibung bemühen, nicht verübeln, eben von diesen nicht mehr ernst genommen zu werden. Verhöhnung und Verspottung scheint eher die richtige Antwort zu sein.

Hier wird auch deutlich, was zu viel (Kultur-)Hoheit der Länder für Folgen haben kann. Es ist ferner unglaublich, dass hier angesichts wesentlich dringenderer Aufgaben Kräfte und Geld sinnlos gebunden und verplämpert wird. Europäische Einigkeit wird beschworen und gleichzeitig werden in dümmster Weise neue Schranken zwischen den Ländern aufgebaut.

Herbert Woyna

Bissingen, Breitensteinstraße

FragwürdigeDetailgenauigkeit

Zu den Artikeln "Prozessbeginn Salz als Mordwaffe", im Teckboten vom 14. Juli und "Bewährung Kind stirbt an Salz im Pudding", im Teckboten vom 16. Juli:

Bei beiden Meldungen muss ich mich fragen, warum darf so etwas in den Medien veröffentlicht werden? Ich weiß keine Antwort darauf, vielleicht kann sie mir jemand geben?

Jetzt gibt es schon in der Tageszeitung ein Rezept, wie man jemanden ins Jenseits befördern kann. Und irgendwann einmal wird es Nachahmer geben, denen es gefällt, einen Menschen auf solche Art und Weise zu quälen, beziehungsweise ihm nach dem Leben zu trachten.

Traurig genug. Wenn man diese Zeilen liest, sollte zuerst der Verstand einsetzen, bevor man diesen Artikel an die Öffentlichkeit weitergibt.

Inge Gabler

Lenningen, Finckhstraße

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