Lokales

Lebensgefährlich verletzt nach Streit

KIRCHHEIM Zu einer heftigen Auseinandersetzung ist es am Donnerstagabend zwischen mehreren Spätaussiedlern in Kirchheim gekommen. Dabei erlitt ein 47-Jähriger lebensgefährliche Stichverletzungen, drei weitere Männer wurden leicht verletzt. Mittlerweile sind die drei Tatverdächtigen ins Gefängnis gebracht worden, nachdem der zuständige Richter Haftbefehl erlassen hatte.

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Kurz nach Mitternacht ging bei der Polizei ein Notruf ein, dass es in einem Aussiedlerheim in der Nürtinger Straße zu einem heftigen Streit zwischen vier Personen kommen würde. Beim Eintreffen der Beamten des Polizeireviers Kirchheim fanden sie einen 47-jährigen Mann blutüberströmt auf dem Boden liegen. Er wies mehrere Stichverletzungen am Kopf, Brust- und Rückenbereich auf. In dem Zimmer trafen die Polizisten drei weitere Männer im Alter von 44 bis 54 Jahren an, die ebenfalls verletzt waren. Am Tatort lagen ein blutverschmiertes Messer, ein abgebrochener Besenstiel und ein blutverschmierter Dosenöffner. Der Schwerverletzte wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und sofort operiert. Er erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Ein 44-Jähriger musste ebenfalls wegen einer Kopfverletzung stationär aufgenommen werden. Die beiden anderen wurden ambulant behandelt.

Der genaue Tathergang muss noch ermittelt werden. Alle vier in Russland geborenen, polizeibekannten Beteiligten standen sehr stark unter alkoholischer Beeinflussung. Ihnen wurde Blut abgenommen. Die Kriminalpolizei in Kirchheim ermittelt.

lp