Lokales

Lebenslanges Lernen unabdingbar

Nach dreijähriger Ausbildungszeit konnten die Schülerinnen und Schüler der Berufsschulabschlussklassen an der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule bei einer Feierstunde im gut besuchten Foyer des Neubaus der Schule offiziell verabschiedet werden. Dabei durften manche sich besonders freuen, denn sie krönten ihre Leistungen mit einer Belobigung oder sogar mit einem Preis.

NÜRTINGEN Für den musikalischen Auftakt der Veranstaltung sorgte das Trio "Tricolora". Eva Klöpfer, Katharina Sigler und Lisa Speidel gaben mit Oboen und Fagott Scott Joplins Ragtime "Sunflower Slow Drag" zum Besten. Danach begrüßte Schulleiter Harald Fano die Gäste, darunter viele Eltern, Ausbilder und Freunde, und gratulierte den angehenden Fachkräften zu ihrem Erfolg.

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Auch heute gelte trotz alledem noch der Satz: "Wer sein Handwerk versteht, besteht auch in schlechten Zeiten". Zugleich hob Harald Fano mahnend den Zeigefinger, denn wer sich nun endgültig am Ziel glaube, gehe zwangsläufig wieder rückwärts. Das jetzt erworbene Wissen werde sich ständig weiterentwickeln müssen, gab der Schulleiter den Absolventen mit auf den Weg, dass kontinuierliches lebenslanges Lernen unabdingbar sei, um den beruflichen Herausforderungen der Zukunft auf Dauer gewachsen zu sein.

Eine gesunde Portion Ehrgeiz könne zudem nicht schaden, um sein Potenzial zu nutzen, lautete ein weiterer Ratschlag. Am Ende seiner Rede wies Schulleiter Harald Fano noch auf dementsprechende Weiterbildungsmöglichkeiten an der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule hin wie beispielsweise Abitur sowie Meister- und Technikerabschluss.

Danach berichtete Studienrat Stefan Beck im Rahmen einer Bilderschau über den Bau einer Cafeteria für die arabische Partnerschule in Rama in Israel. Im Oktober letzten Jahres hielt sich ein Aufbauteam der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule in Galiläa auf, um gemeinsam mit der arabischen und jüdischen Partnerschule einen achteckigen Holzpavillon zu errichten, der aus Spenden und Fördergeldern finanziert wurde. Trotz diverser Schwierigkeiten und Improvisationszwängen vor Ort konnte pünktlich das Richtfest gefeiert werden.

Nach dieser sehr lebendigen Präsentation wurden die zu ehrenden Schülerinnen und Schüler nach vorne gebeten, um aus der Hand des Schulleiters ihre Belobigungen und Preise samt wegbegleitende Worte entgegenzunehmen. Bevor die Klassenlehrer die Zeugnisse austeilten, glänzten die jungen Damen von "Tricolora" noch mit dem Spiritual "Joshua fit the battle of Jericho". Beim obligatorischen Abschlussgläschen Sekt im Foyer ging es dann allerdingsrecht friedlich zu.

pm