Lokales

Lebensleistung gewürdigt

Ministerpräsident Erwin Teufel hat die Nürtinger Verlegerin Trude Maier für ihre Lebensleistung mit der Staufermedaille gewürdigt. Jörg Döpper überreichte die Auszeichnung im Rahmen der Feierstunde anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Wendlinger Zeitung.

GABY KIEDAISCH

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WENDLINGEN In der Feierstunde überbrachte Landrat Heinz Eininger ein Grußwort. Er würdigte Trude Maiers Einsatz und Leistung in den vergangenen 50 Jahren. "Mit der Gründung der Wendlinger Zeitung, die von Ihnen kreiert wurde, haben Sie rasch expandiert und der Nürtinger Zeitung ein zweites Standbein verliehen", sagte Eininger. In ihr Arbeitsleben seien die rasantesten technischen Entwicklungen gefallen, die die Medienbranche bisher erlebt habe.

Für den Verband Südwestdeutscher Zeitungsverleger (VSZV) sprach Valdo Lehari junior. Der Vorsitzende des Verlegerverbands bezeichnete Trude Maier als "sehr beliebte Kollegin". Ihre Bescheidenheit und ihre Zahlensicherheit seien ihr Credo. Als Freund, Nachbar und Verlegerpräsident überbringe er die besten Glückwünsche für das 50-jährige Jubiläum und für die Zukunft.

Mit der Verleihung der Staufermedaille wurde eine Unternehmerin gewürdigt, die sich stets mit Herzblut für die Entwicklung und den Ausbau der Firma eingesetzt hat, das kam in allen Reden deutlich zum Ausdruck. Von einem "nicht alltäglichen Jubiläum" sprach denn Jörg Döpper, der die Staufermedaille anschließend an Trude Maier überreichte. "50 Jahre lang haben Sie mit Kraft und Weitsicht ein Unternehmen geführt, das vor 173 Jahren von Johann Georg Senner gegründet wurde", zollte der Landtagsabgeordnete aus Neuffen und Vorsitzende des Petitionsausschusses im Landtag der Verlegerin Respekt.

Döpper hob in seiner Laudatio nicht nur die betriebswirtschaftliche Weitsicht der Verlegerin hervor, sondern auch ihr soziales Engagement: so zum Beispiel den Erhalt von Arbeitsplätzen, die Ausbildung von jungen Menschen im gewerblichen, technischen und kaufmännischen Bereich, was in heutiger Zeit leider nicht immer selbstverständlich sei. Aber auch ihr Engagement in vorbildlicher Weise mit der Aktion "Licht der Hoffnung".

Die Staufermedaille wurde erstmals 1977 verliehen. Sie ist Symbol für die Verknüpfung des heutigen Landes Baden-Württemberg und seiner zurückliegenden Geschichte. Die Medaille erinnert an das Staufergeschlecht, das von 1079 bis 1268 als Herzöge von Schwaben regierte. Von ihnen gingen wichtige Impulse aus, die bis heute weiter wirken, wie der Landesausbau, der Städtebau und der Fernhandel. Die Staufer stehen für Kraft, Aufbruchstimmung und Wagemut.

nz