Lokales

Leidige Bahnschranke Zum Silvesterlauf in ...

Leidige Bahnschranke

Anzeige

Zum Silvesterlauf in Kirchheim:

Zunächst vielen Dank an die treuen Helfer, ohne die dieser wunderschöne Jahresausklang nicht möglich wäre. Es war angerichtet: trockenes Wetter, Jubiläumslauf mit Jubiläums-T-Shirt und dazu ein neuer Rekord mit 528 Teilnehmern. Läuferherz was willst du mehr? Doch dann kam es, wie es kommen musste: Lediglich zwei Teilnehmer kamen noch vor dem Schließen der Bahnschranke durch. Alle anderen mussten warten.

Ich weiß, beim Tecklauf geht es nicht um die Zeit. Dennoch schaut jeder heimlich auf die Uhr und deshalb finde ich es sportlich nicht fair gegenüber den Verfolgern. Entweder sollten alle warten oder es sollten alle durchkommen. Könnte man sich vorstellen, den Start auf 14.40 Uhr vorzuverlegen? Dies würde gleich zwei Vorteile mit sich bringen: Das Thema Bahnübergang wäre vom Tisch und alle hätten die Möglichkeit, entspannter den Rückweg nach Kirchheim anzutreten. Jeder könnte mit Familie oder Freunden einen Schwatz im Burghof halten und sich dann mit trockener Kleidung Richtung Kirchheim in Gang setzen. Viele Läufer würden gerne zurücklaufen, doch sie schaffen es einfach aus Zeitgründen nicht und müssen daher stets einen privaten Fahrdienst organisieren.

Apropos trockene Kleider: All die Jahre hatten wir Läufer Verständnis dafür, dass aufgrund der vereisten Zufahrtswege zum Burghof die Kleider lediglich bis zur Schranke am Hörnle transportiert werden konnten. Angesichts des Wetters in diesem Jahr fanden es viele schade, dass die Kleider nicht bis zur Teck gefahren wurden und es den warmen Tee wiederum am Hörnle gab. Hier geht doch der eigentliche Flair des Tecklaufes verloren: der Treff im Burghof. Umso ärgerlicher, dass gegen 16.10 Uhr ein Privat-Pkw zur Teck fuhr unbeeindruckt von den Menschenmassen und den tapferen Läufern, die noch das Ziel vor Augen hatten und nun die Abgase einatmen mussten. Ich hoffe, der Autofahrer fühlt sich angesprochen und unterlässt am 31. Dezember 2007 solch eine Aktion.

Karl Fischer

Rooschüzweg, Owen