Lokales

Leistungsabfall nach der Pause

Wieder eine recht knappe Auswärtsniederlage für die Weilheimer Landesliga-Handballer. Beim TSV Wolf-schlugen II gab's ein 27:29 (16:16).

WOLFSCHLUGEN Wie bereits bei den beiden anderen Auswärtsniederlagen brachten zehn schwache Minuten nach der Halbzeitpause die Limburgstädter um den Sieg.

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Die Weilheimer Führung glich Wolfschlugen sofort aus und ging durch seinen Kreisläufer und den Halbrechten mit 3:1 in Führung. Bereits zu diesem Zeitpunkt war erkennbar, dass die Weilheimer Abwehr mit diesen beiden Spielern Probleme hatte. Der Zwei-Tore-Vorsprung der Gastgeber hielt bis zum 3:5, ehe Gomringer aus dem Rückraum auf 4:5 verkürzen konnte. Wiederum Kreisläufer Maier, nach Klasseanspiel von Spielmacher Handte und Rückraumschütze Knapp, sorgten beim 4:7 für eine 3-Tore-Führung der Gastgeber. Weiss, der sich energisch durchsetzte, und zweimal Schill nach erfolgreich abgeschlossenen Kontern sorgten für das 7:7.

In der Abwehr schien sich der TSVW nun gefangen zu haben und im Tor hielt Torhüter Mayer, was zu halten war. Zweimal glich Schill Führungen der Hausherren wieder aus. In der 17. Minute brachte Gomringer die Wühle-Sieben gar mit 10:9 in Führung. Nachlässigkeiten in der Abwehr und Abspielfehler bei Kontern nutzten die "Hexenbanner" wieder zum 10:12. Doch Weilheim hielt dagegen und schaffte sofort wieder den Ausgleich.

Fortan blieb das Spiel ausgeglichen, wobei Traxler mit dem 15:14 die Schlichtenmayer-Schützlinge letztmalig in Führung warf, die jedoch Wolfschlugen bis zum 16:16-Halbzeitstand wieder ausglich.

Vom Anspiel weg gab's gleich wieder die Führung der Hausherren, die Weiss nochmals ausgleichen konnte. Dann folgten die besagten zehn Minuten, als man sowohl in Abwehr als auch im Angriff von der Rolle war. Wolfschlugen ließ sich nicht zweimal bitten und nutzte dies zum 22:17-Vorsprung. Jeweils ein vergebener Siebenmeter und Konter brachten Schill und Co. sichtbar aus dem Spielrhythmus. Erst mit einem Doppelschlag von Dörr und Gomringer zum 20:23 kamen die Gäste wieder ins Spiel. In der Abwehr gab es aber immer wieder Lücken, die der achtfache Torschütze Knapp dazu nutzte, dass Weilheim immer einem Drei-Tore-Rückstand nachlaufen musste.

Spätestens, als der TSVW beim 23:26 mit einem Konter an der Latte scheiterte und postwendend das 23:27 hinnehmen musste, war klar, dass das Spiel für die Gäste nicht mehr zu gewinnen war. Trainer und Mannschaft müssen nun in Ruhe die Fehler analysieren und hoffen, dass Binder im nächsten Spiel wieder einsatzfähig ist. Sein Fehlen war vor allem in der Abwehr unübersehbar.

khg

TSV Weilheim: Patek, Mayer Traxler (2), Rack (1), Schill (4), Klein (1), Authenrieth, Gomringer (9/2), Weiss (7/2), Bleher (1), Lehmann, Dörr (2).