Lokales

Licht ohne Irritationen

Auf der Kreisstraße zwischen altem Dettinger Ortskern und Guckenrain geht es mittlerweile rund: Der fließende Verkehr fährt schon fast im Kreis, auch wenn der Kreisel noch nicht ganz fertig ist. Zur Sicherheit im Straßenverkehr sollen an dieser Stelle zwei Lampen die Szenerie erhellen.

ANDREAS VOLZDETTINGEN Von der künstlerisch hochwertigsten Lösung imposante Leuchtkugeln auf dem runden Hügel mussten sich die Dettinger Gemeinderäte recht schnell verabschieden. Landschaftsarchitekt Harald Fischer sagte dazu im Ratsrund: "Die Kugelleuchten sind sehr schön, aber es ist die Frage, ob sie dort angebracht wären. Sie wirken fremd in der freien Landschaft." Auf diese Art sei vielleicht der geplante neue Kreisverkehr am Wohngebiet "Goldmorgen" zu beleuchten, an der Ortseinfahrt auf der alten Straße von Owen her.

Anzeige

An der Kreisstraße nach Nabern sieht es aber auch aus Gründen der Verkehrssicherheit anders aus. So schreibt Harald Fischer in seinem Ausführungsplan: "Unter dem Gesichtspunkt der Unfallprävention ist die Beleuchtung sehr sinnvoll. Die Beleuchtung darf nicht zu Irritationen führen und muss vandalismussicher sein." Um Irritationen durch Lichteffekte zu vermeiden, sind auf den beiden Verkehrsinseln, die zwischen Kreisstraße und Kreisel liegen, Lampen mit weißem Licht geplant.

An der Seite, die zum Dettinger Ortskern hin gelegen ist, soll die Straßenlaterne auf der Verkehrsinsel nicht nur den Überweg beleuchten. Zusätzlich führt sie auch noch die Reihe der Lampen fort, die am Albert-Schüle-Weg der Erschließungsstraße für die neue Verbundschule im Abstand von jeweils 22 Metern für Licht sorgen. Den Auftrag zur Lieferung und Montage dieser Lampen hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung ebenfalls vergeben. Zum Preis von rund 49 000 Euro erhielt die Dettinger Firma Raichle den Zuschlag.

Außerdem haben die Dettinger Ratsmitglieder Harald Fischers Vorschlag zur Bepflanzung des Kreiselinneren zugestimmt. Für die "uhrglasartige" Überwölbung mit einer Höhe von rund 1,25 Meter sind heimische Arten vorgesehen, da der Standort inmitten der Kreisstraße mit "Extremlagen am Albtrauf" vergleichbar sei. An Gehölzen sollen künftig Kornelkirsche, Felsenbirne, Ginster und Wildrosen im Verkehrsrund blühen.