Lokales

Ligaverbleib trotz letztem Platz?

Die Saison ist für die Sportkegler des VfL Kirchheim beendet. Eine Mannschaft muss allerdings noch zittern.

KIRCHHEIM .Zum Ende der Saison waren die Verbandsligaherren gegen den BKSV Stuttgart mit 5469:5415 noch einmal erfolgreich. Trotz des letzten Tabellenplatzes besteht noch Hoffnung, die Klasse zu erhalten: Durch eine Klassenreform hat auch der Vizemeister (TSV Pfedelbach) noch Aufstiegschancen, und sollten diese genutzt werden, muss keine Mannschaft absteigen.

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An diesem letzten Spieltag konnte man den Gast von Anfang an dominieren. Halama mit Tagesbestleistung von 943 Kegeln und Hoi mit 919 Punkten brachten den VfL mit 65 Leistungspunkten in Front. Auf 82 Punkte wuchs der Vorsprung durch Deuschle mit 926 und Stark mit 907 Kegeln. Am Ende hatten Dambaur (905) und Scholz (869) ihre Gegner immer im Griff und sicherten so den fünften Heimsieg.

Die Damen mussten im letzten Saisonmatch mit 2555:2579 Holz beim SV Bolheim eine Niederlage hinnehmen. Doch das gesteckte Ziel, der sichere Mittelfeldplatz, wurde locker erreicht. Stark präsentierten sich Carina Grolig mit 467 und Ilka Klein mit 449 Holz. Durchschnittlich hingegen waren die Ergebnisse von Martina Hoi (419), Antonia Hoi (411), Monika Zechner (410) und Heidi Stiffel (399).

Als Tabellenzweiter hat die zweite Damenmannschaft die Runde beschlossen. Der Titelträger SV Mettingen wird voraussichtlich auf den Aufstieg verzichten und somit würden die VfL-Damen nachrücken. Das letzte Spiel fand auf der schwer zu spielenden Anlage in Cannstatt statt. Mit 2261:2089 wurde die dritte gemischte Mannschaft des Gastgebers deutlich bezwungen. Nur Ilka Klein konnte mit 410 Holz ein normales Ergebnis erspielen.

Eine blamable Niederlage setzte es für die zweite Herrenmannschaft. Zum siebten Mal als selbst erklärter Titelfavorit in die Saison gestartet, reichte es wieder mal nur zu Platz fünf, denn in Mettingen unterlag man der dortigen Dritten mit 4758:4906 Kegeln deutlich. Nur Hitz mit 835 und Merkl mit 822 Kegeln konnte akzeptable Holzzahlen zustande bringen. Breunle hatte mit 816 Holz nicht seinen besten Tag, doch es kam noch dicker. Nie ins Spiel fanden Och mit 731 und Eichhorst mit 760 Kegeln. Hoi und Grolig spielten zusammen 794 LP als Notlösung nicht schlecht.

Den taktisch perfekten dritten Platz belegte in der A-Klasse die dritte Mannschaft. Taktisch perfekt deshalb, weil man nicht aufsteigen will und der Meister dies nur einmal verweigern kann. Somit stehen nächstes Jahr alle Türen offen, um sich wie im Vorjahr wieder den Titel zu holen. Deutlich wurde die letzte Partie gegen RW Stuttgart mit 2498:2363 Kegeln gewonnen. Ganz starke Auftritte hatten Och mit 437, Falkenstein mit 436 und A. Kotz mit 431 gefallenen Kegeln.

Die vierte Mannschaft, zum Schluss spielfrei, konnte sich wie erwartet nicht vorne in der B-Klasse etablieren, hat aber gute Perspektiven, im neuen Jahr bei der Meisterschaft ein Wörtchen mitzureden.

ps