Lokales

Lob von allen Seiten

Mit Achim Kasper verlässt ein allseits geschätzter und kompetenter Verwaltungsmitarbeiter Schlierbach. Der Kämmerer wechselt nach Göppingen und tritt dort am 15. August seine neue Stelle als Leiter des Kreisprüfungsamts an. Nachfolger ist der bisherige Kämmerer der Gemeinde Sulzbach an der Murr, Arnold Hammerich.

BORIS-MARC MÜNCH

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SCHLIERBACH Mit Hilfe der elektronischen Datenverarbeitung und dem Beamer habe Achim Kasper die Zahlen des gemeindlichen Haushalts immer wieder auf den Punkt gebracht. Das war die einhellige Meinung des gesamten Gremiums, das seinen Kämmerer nur ungern ziehen lässt.

Die Verabschiedung Kaspers fand im Rahmen der jüngsten Gemeinderatssitzung statt. Als besonders hilfreich empfand der Gemeinderat die Art und Weise, wie Kasper die Finanzzwischenberichte darstellte. Die Vorträge lieferten aus Sicht des Gremiums stets ein sehr gutes Bild über die Einnahmen und Ausgaben und darüber, was noch finanziert werden kann.

Als neuer Leiter des Kreisprüfungsamts in Göppingen wechselt Kasper die Seiten, denn von dort aus wird er die Finanzen der Kreisgemeinden unter die Lupe nehmen. Paul Schmid bedankte sich im Namen des Gemeinderats bei Kasper und hob dessen "überdurchschnittliches Engagement" hervor. Er habe deutliche Spuren hinterlassen und die Kämmerei erfolgreich umorganisiert. Dabei sei Kasper nicht allein ein Mann der Finanzen gewesen, sondern habe auch Jobs gemeistert, mit denen er nicht gerechnet habe.

"Bei der Beschaffung von Großgeräten zeigte sich deutlich sein technisches Verständnis", sagte Schmid. Kasper habe sich darüber hinaus für die Photovoltaik eingesetzt, zwei Gesellschaften im Ort auf die Beine gestellt und die Solaranlage auf dem Schuldach begleitet. Großes Vertrauen brachten Kasper auch die Verwaltungsmitarbeiter entgegen, die den Kämmerer als Personalrat wählten. Kurt Moll bedankte sich für die CDU bei Kasper: "Er hat den Haushalt für alle überschaubar gemacht und verständlich dargestellt."

Durch Kaspers transparente Darstellungen der Finanzen habe er dazu gelernt, sagte Jörn Feldsieper (FUW). August Leins trug die Abschiedsworte der Freien Wähler in Gedichtform vor.