Lokales

Lockere Entflechtung

Der Kirchheimer Gemeinderat hat Anfang des Jahres beschlossen, das Radverkehrsnetz in der Stadt wesentlich zu erweitern. Einigkeit bestand im Ratsgremium darüber, dass für Radfahrer auch an den Hauptverkehrsstraßen entsprechende Routen eingerichtet werden sollen.

KIRCHHEIM Insgesamt sechzig Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrsnetzes hatte das Ingenieurbüro Brenner und Münnich vorgeschlagen, die vom Gemeinderat als umsetzungswürdig angesehen wurden. Vor wenigen Wochen wurde mit der Umsetzung des Programms begonnen. Den Auftakt bildete die Lindorfer Straße in Ötlingen, wo ein Schutzstreifen für Radfahrer angelegt wurde.

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In der Zwischenzeit war festgestellen, dass viele Verkehrsteilnehmer noch Probleme mit dem markierten Element haben. Daher weist das Ordnungsamt darauf hin, dass dem Fahrradverkehr auf der Fahrbahn mittels einer unterbrochenen Leitlinie und sich regelmäßig wiederholenden Fahrradmarkierungen ein eigener Bereich zugeordnet wird, der für eine gewisse Entflechtung von Auto- und Fahrradverkehr sorgt, ohne sie strikt zu trennen.

Die Fahrbahnmarkierungen signalisieren den Autofahrern auffällig, diese Fläche möglichst frei zu halten und damit links von der Leitlinie zu fahren. Bei Bedarf, zum Beispiel bei Begegnungen von Lastwagen oder eines Pkw und eines Lkw, kann die Markierung des Schutzstreifens überfahren werden, wenn Gefährdungen von Radfahrern ausgeschlossen sind. Radfahrer müssen den Schutzstreifen befahren. Wegen der im Bedarfsfall möglichen Mitbenutzung durch den Kraftfahrzeugverkehr selbstverständlich nur in einer Fahrtrichtung.

pm