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"Matchmaker" oderdoch nur Veranstalter ...

"Matchmaker" oderdoch nur Veranstalter

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Zum Artikel "Axel Schulz Comeback gegen Minto", im Teckboten vom 20. September:

Wir haben eine so schöne Sprache und doch müssen sich einige Zeitungsschreiber ab und zu der englischen Sprache bedienen. Nur geht das manchmal daneben.

In dem Artikel über Axel Schulz (Rückkehr in den Boxring) wird behauptet, der "matchmaker" Jean Marcel Nartz habe das bekanntgegeben. Ich kann mir das beim besten Willen nicht vorstellen. Was haben die beiden Boxer mit einem Heiratsvermittler zu tun? Oder wusste der Schreiberling nicht, dass "matchmaker" nach allen Wörterbüchern nur "Heiratsvermittler beziehungsweise Ehestifter" heißt? Es ist so schön zu zeigen, dass man Englisch kann, doch sollte man sich bei passender Gelegenheit einmal ein deutsch-englisches Wörterbuch zu Gemüte führen.

Helmut Reidenbach

Ohmden, Hauptstraße

Keine Notwendigkeit fürSicherheitsvorrichtungen

Ideen für Sicherheitsvorrichtungen (zum Beispiel für den Transrapid) sind nicht neu. Vor 15 Jahren hat der Verfasser dieses Briefes folgenden Vorschlag an seine Firma MBB geschickt:

"Entwicklung und Herstellung einer Sicherheitsvorrichtung für den Transrapid: Verschiedene Großfirmen bauen heutzutage Eisenbahnzüge, die ausgelegt sind, Geschwindigkeiten von über 300 Stundenkilometern zu fahren, das heißt bei einer Entgleisung ist die Katastrophe ähnlich wie bei einem Flugzeugabsturz. Um die Sicherheit im Falle terroristischer Angriffe, beschädigter oder blockierter Schienen zu erhöhen, schlage ich vor, ein unbemanntes Pilot-Fahrzeug vorauszuschicken, das mit verschiedenen Sensoren die Strecke überprüft. Dieses Fahrzeug fährt mit einem solchen Abstand voraus, dass falls irgend etwas nicht in Ordnung ist der Zug zum Stillstand gebracht werden kann. Um dies zu ermöglichen, besteht eine ständige Funkverbindung zwischen dem Pilot-Fahrzeug und dem Zug, und eine Störung oder ein Funkausfall bewirken eine Notbremsung. Eine weitere Möglichkeit wäre, TV-Kameras am Pilot-Fahrzeug anzubringen, sodass der Zugführer eventuelle Gefahren rechtzeitig über seinen Monitor bemerkt".

Die Antwort der Firma MBB lautete damals: "MBB sieht in der Entwicklung und Herstellung einer zusätzlichen Sicherheitseinrichtung beispielsweise für den Transrapid heute keine Notwendigkeit und wird daher dieses Thema nicht aufgreifen. Unabhängig davon danken wir Ihnen für Ihr konstruktives Mitdenken und die Mühe, Ihre Idee als Vorschlag eingereicht zu haben".

Charles Witworth

Neidlingen, Seestraße 63

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