Lokales

Max-Eyth-Schule stellt sich vor

Infoabend zur zweijährigen gewerblich-technischen Berufsfachschule

Am Mittwoch, 28. Januar, beginnt um 19 Uhr im Foyer der Kirchheimer Max-Eyth-Schule in der Boschstraße 9 in Kirchheim eine Informationsveranstaltung über die zweijährige gewerblich-technische Berufsfachschule (BFS).

Kirchheim. Nach Aussage vieler Ausbilder haben die Betriebe häufig Probleme, „geeignete“ Bewerber zu finden. In Metall- oder Elektroberufen besitzen die Absolventen der zweijährigen gewerblich-technischen Berufsfachschule durch ihre berufliche Grundausbildung und ihr solides theoretisches Wissen einen großen Bewerbervorteil und können zudem mit der Lehrzeitverkürzung auch zeitlich zu Bewerbern aus den Real- und Werkrealschulen aufschließen.

Die zweijährige Berufsfachschule wird mit den Schwerpunkten Elektrotechnik und Metalltechnik angeboten. Sie führt zum einen zur Fachschulreife („Mittlere Reife“) und öffnet damit die Möglichkeit für eine weitergehende Schullaufbahn. Zum anderen vermittelt sie gleichzeitig die Grundbildung für einen Beruf im Bereich Metall- oder Elektrotechnik und erhöht damit die Chancen auf attraktive Ausbildungsberufe.

Der Unterricht umfasst eine theoretische Ausbildung mit den Kernfächern Deutsch, Englisch und Mathematik. Dazu kommt ein vierstündiger Profilbereich mit berufsfachlicher Kompetenz, in denen auch Projekt bezogen gearbeitet wird.

In diesen Fächern wird eine schriftliche Abschlussprüfung abgelegt. Weitere Fächer sind Geschichte mit Gemeinschaftskunde, Sport, Physik und Religion beziehungsweise Ethik. Dazu kommt noch ein Wahlpflichtbereich von vier Stunden, in dem beispielsweise die Fächer Wirtschafts- oder IT-Kompetenz unterrichtet werden. Die praktische Ausbildung in den Fachrichtungen Metall- beziehungsweise Elektrotechnik findet jeweils an einem bestimmten Wochentag in den Schulwerkstätten statt. Die dabei erworbenen Kenntnisse und Grundfertigkeiten werden von der Schulleitung nach Ablauf der beiden Schuljahre durch ein entsprechendes Zertifikat bestätigt, wodurch ein Jahr auf die Ausbildungszeit angerechnet werden kann.

Gute Absolventen der zweijährigen Berufsfachschule können im Anschluss ein Berufskolleg besuchen oder das Abitur an einem beruflichen Gymnasium anstreben. Vergleicht man die Erfolgsaussichten von Absolventen der zweijährigen Berufsfachschule und Werkrealschülern aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre, so sind die Schüler der Berufsfachschule, nicht zuletzt wegen der guten technisch-mathematischen Vorbildung, stark im Vorteil. pm

Weitere Informationen oder Bewerbungs¬unterlagen (Anmeldeschluss ist jeweils der 1. März) können an der Max-Eyth-Schule Kirchheim unter Teck, Telefon 0 70 21/9 20 43-0 oder www.mesk.de eingeholt werden.

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