Lokales

Mehr Freiflächen

Neues Sicherheitskonzept beim Stadtfest

Der Monatsmarkt am 1. Juli und das heute beginnende Stadtfest sind die ersten Veranstaltungen, bei denen das von der Stadtverwaltung neu erarbeitete Sicherheitskonzept für Großveranstaltungen umgesetzt wird. Der Auslöser für die Erstellung des Sicherheitskonzepts war die Love-Parade-Katastrophe von Duisburg 2010.

Kirchheim. Zur Feststellung der notwendigen Rettungswege und Aufstellflächen wurde im November 2012 eine Probefahrt mit der Drehleiter der Feuerwehr durchgeführt. Aus dieser Probefahrt heraus wurden in den Einmündungs- und Kreuzungsbereichen Feuerwehranfahrtszonen festgelegt, die grundsätzlich von einer Belegung durch Verkaufs- oder Marktstände frei zu halten sind. Neben diesen Flächen muss auch jederzeit in den Straßen selbst eine Rettungsgasse von mindestens drei Metern frei gehalten werden. Daraus ergibt sich in Zukunft ein anderes und ungewohntes Bild der gesamten Stadtfest- beziehungsweise Marktfläche, das durch mehr Freiflächen geprägt sein wird.

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Wegen der frei zu haltenden Flächen mussten beide Veranstaltungen neu organisiert werden. Damit die Vielfältigkeit und Attraktivität erhalten bleibt, wird die Marktfläche auf die Max-Eyth-Straße zwischen Alleenstraße und Postplatz erweitert. Die Besucher der Krämermärkte müssen sich daher darauf einstellen, dass sich einige der Händler an einem anderen Platz als seither befinden. Auch die Besucher des Stadtfests werden heute und morgen feststellen, dass die Stände einiger Vereine an einem anderen Platz aufgebaut sind.

Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass das Haft- ond Hokafescht sowie die Monatsmärkte auch nach der Umsetzung des Sicherheitskonzepts nichts an ihrer Attraktivität verlieren und weiterhin ein Magnet für viele Besucher sein werden.pm